Zwei Wochen mindestens

Kristallkonzern Swarovski stellt auf Notbetrieb um

Tirol
17.03.2020 16:00

Die Coronavirus-Krise führt zu einer weiteren drastischen Maßnahme beim Kristallkonzern Swarovski mit Sitz in Wattens. Die Geschäftsführung beschloss, am Stammsitz „für mindestens zwei Wochen auf Notbetrieb umzustellen“, wie es in einer Aussendung hieß. Danach werde die Situation neu bewertet.

Die Kristallproduktion werde ab sofort schrittweise bis Donnerstagabend hinuntergefahren, um in Anbetracht der Größe der Produktion die nötigen Vorkehrungen geordnet treffen zu können. „Die Vorbereitungen für diese Maßnahme sind bereits angelaufen, die Mitarbeiter wurden entsprechend informiert. Die gesetzten Maßnahmen für Mitarbeiter, die ihre Tätigkeiten von zuhause via Telearbeit durchführen können, bleiben bis auf Weiteres bestehen“, so die Geschäftsführung.

Umsatzrückgang erwartet
Zuletzt war bekannt geworden, dass es in Wattens zu einem beträchtlichen Stellenabbau kommen soll. Das Unternehmen sprach von „Anpassung“. Der Betriebsrat sieht sogar bis zu 1.000 Jobs bis Ende 2021 gefährdet. Eingeräumt wurde ein wirtschaftlich gesehen „schwieriges Jahr 2019“. Dadurch sei der „Druck auf die Verbesserung der Kostenposition“ noch weiter gestiegen. Zudem habe sich die Situation durch die Auswirkungen des Coronavirus auf das Geschäft noch verschärft. Für heuer wurde ein Umsatzrückgang erwartet.

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