11.03.2020 16:20 |

Auch in Salzburg

Gottesdienste auf 100 Teilnehmer beschränkt

Die Erzdiözese Salzburg übernimmt nun die Vorgaben der Bundesregierung. Gottesdienste werden mit einer maximalen Teilnehmeranzahl von 100 Besuchern beschränkt. 

Die Erzdiözese Salzburg übernimmt die gestern beschlossenen Vorgaben der Bundesregierung zu den Corona-Präventionsmaßnahmen. Sie gelten daher auch für alle Gottesdienstformen und kirchlichen Veranstaltungen. Gottesdienste in geschlossenen Räumen können nur dann gefeiert werden, wenn weniger als 100 Personen teilnehmen. An Gottesdiensten im Freien dürfen nicht mehr als 500 Personen teilnehmen. Andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen indoor bzw. mehr als 500 Personen outdoor sind bis auf Weiteres abzusagen. Für die Umsetzung der Anordnungen der Bundesregierung haben die Pfarrer und Verantwortlichen in den rund 220 Pfarrgemeinden der Erzdiözese Salzburg Sorge zu tragen. Im Rahmen der Vorgaben soll das kirchliche Leben so weit wie möglich weitergehen. Die Kirchen bleiben unverändert geöffnet. Bei der Verabschiedung von Verstorbenen, unabhängig davon, ob sie als Erd- oder Urnenbestattung erfolgt, sollen in Absprache mit den Bestattungsunternehmen nur Verwandte und Angehörige teilnehmen. Von Beileidsbekundungen per Hand soll abgesehen werden.

Wie bereits am 28. Februar an die Pfarren kommuniziert, fordert die Diözesanleitung auch weiterhin auf, die Mund- und Kelchkommunion auszusetzen, auf den Friedensgruß durch Händedruck und auf den Gebrauch von Weihwasser zu verzichten sowie die allgemeinen Hygiene-Maßnahmen zu beachten. Die Diözesanleitung bittet Personen der Corona-Risikogruppe (höheres Lebensalter, Vorerkrankungen), sich entsprechend zu verhalten und besonders zu schützen. Hingewiesen wird zudem auf die Möglichkeit, Gottesdienste über Medien (Radio, TV, Internet, Dom-Livestream) mitzufeiern. Bereits abgesagte diözesane Veranstaltungen und laufend aktualisierte Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Bereich der Erzdiözese Salzburg finden Sie unter www.kirchen.net/corona Erzbischof Franz Lackner ermutigt alle Gläubigen, für alle Kranken, Angehörigen, Pflegenden und Ärzte sowie für alle, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen tragen, zu beten. Darüber hinaus lädt er dazu ein, auch außerhalb der Gottesdienstzeiten Kirchen zum persönlichen Gebet aufzusuchen

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