08.03.2020 06:00 |

„Megxit“-Gewinnerin

Herzogin Kate: Die Sympathie-Siegerin

Herzogin Kate blüht auf. Nachdem Schwägerin Meghan samt Prinz Harry den royalen Dienst in England quittiert haben, übernimmt die künftige Königin noch mehr Aufgaben und spricht nun auch ganz offen über ihr Leben als Dreifach-Mutter. Die Zuneigung des Volkes wächst.

Nach der klassischen Arbeitsteilung des britischen Boulevards muss es bei den Royals immer Böse und Gute geben. Da sich Prinz Harry (35) und seine Angetraute Meghan (38) mit ihrem Abzug aus Großbritannien freiwillig als Reibebaum positionieren, bleibt der Platz der Sympathieträgerin frei - für Herzogin Kate.

Die Ehefrau von Prinz William (37) ist derzeit das echte Asset für die Regentin Queen Elizabeth (93). Verkörpert Kate doch an der Seite ihres Enkels eine ideale Markenbotschafterin für die englische Monarchie. Die 39-Jährige gilt als diszipliniert, robust, allürenfrei, uneitel und mütterlich, nichts geschieht impulsiv oder gar unbedacht. Perfekt hat sie sich nach ihrer Hochzeit im April 2011 bei den Windsors eingelebt. Skandale sucht man vergebens. Kate erfüllt ihre öffentlichen Aufgaben ohne aufzumucken, ja geradezu mit unangreifbarer Korrektheit, die ihr in der Öffentlichkeit derzeit noch mehr Pluspunkte bringt.

Viel Anerkennung zollte man der Dreifach-Mutter, als sie nun erstmals in einem Podcast-Interview („Happy Mum, Happy Baby“) mit der Moderatorin Giovanna Fletcher offen und ungeschönt über ihren Alltag mit den Kindern George, Charlotte und Louis sprach. Die Sätze, die da aus der künftigen Königin heraussprudelten, kamen so ehrlich und überzeugend, dass man sich als Zuhörer identifizieren konnte.

Offenes Mama-Interview verzückte Royal-Fans
Denn Kate gab zu, wie schwer es ihr mitunter fällt, ihre Verpflichtungen für die Krone und jene für die Familie unter einen Hut zu bekommen. „Heute Morgen erst haben George und Charlotte gesagt: ,Mami, warum kannst du uns nicht zur Schule bringen?’“, gestand sie, und dass sie ob dieser Zerrissenheit „oft Schuldgefühle“ habe. „Jede Mutter, die das verneint, lügt.“

Ein ziemlich offenes Geständnis, das überrascht. Wie auch dieses von der anstrengenden Zeit nach der Geburt ihres ersten Sohnes. Trotz der großen Unterstützung fühlten sich Kate und William gestresst: „Es war beängstigend. Wir waren am Anfang total überfordert.“

Und natürlich versucht sie trotz royaler Pflichterfüllung eine fürsorgliche Mum zu sein. Sich mit ihren Kindern in der Natur zu bewegen, bedeutet ihr sehr viel. „Ich denke, es ist großartig für das körperliche und geistige Wohlbefinden.“ Was sie am glücklichsten macht? Wenn ihre Familie „auf dem Land ist, draußen Zeit verbringt und wir alle schmutzig sind“. Kein Imageberater hätte das besser formulieren können.

Karin Schnegdar, Kronen Zeitung

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