01.03.2020 11:00 |

Neue Kurzparkzonen

Stadt Salzburg verdrängt Auto-Pendler immer weiter

Für die Pendler wird es immer schwieriger noch Parkmöglichkeiten in der Landeshauptstadt zu finden. Im Sommer kommen in Gnigl und Aigen neue Kurzparkzonen hinzu. Das Ziel ist klar: Die Bewohner vom Parkdruck zu entlasten und Pendler zum Umstieg auf die Öffis zu bringen. Kritik kommt von den Grünen.

„Mit der Erweiterung der gebührenfreien Kurzparkzonen wird ein weiterer Schritt zur Entlastung der Anrainer umgesetzt“, so Salzburgs Stadtchef Harald Preuner (ÖVP). Jahr für Jahr und Schritt für Schritt werden die Kurzparkzonen der Landeshauptstadt erweitert. Bereits im vergangenen Jahr, zum Beispiel in der Alpenstraße, wurden neue Gebiete ausgewiesen. Jetzt werden ab dem Juli in Aigen und ab dem September in Gnigl-Langwied weitere der Zonen folgen.

Für die Pendler wird es damit immer härter überhaupt noch Parkplätze zu finden. Denn die neuen Zonen beschränken die maximale Parkdauer auf drei Stunden – diese dafür kostenlos. Die Regelung wird von Montag bis Freitag zwischen 9 und 19 Uhr gelten. Am Samstag soll die Zone nicht gelten.

Bürgerliste hätte lieber eine Parkgebühr
Kritik für die Maßnahme kommt von der grünen Bürgerliste durch Lukas Uitz. Diese ist zwar für die Ausweitung der Parkzonen, wünscht sich aber eine Gebührenpflicht mit einer konsequenten Kontrolle – dann wäre der Lenkungseffekt höher. Die Mehrkosten durch die Kontrollen könnten über die Gebühr und Strafen finanziert werden.

Beide neuen Gebiete werden nicht die letzten sein. Denn die Stadt plant schon weiter und im kommenden Jahr sollen zwei weitere kostenlose Kurzparkzonen entstehen. Angedacht sind dabei die Stadtteile Itzling und Lehen.

Felix Roittner

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