„Krone“-Ombudsfrau

Mahnungen in Österreich teurer als in Deutschland

Ombudsfrau
02.03.2020 10:00

Erstaunt war eine Niederösterreicherin nicht nur darüber, dass sie für eine Zahlungserinnerung gleich zur Kasse gebeten wurde. Der zuständige Zahlungsdienstleister macht nämlich außerdem einen Kostenunterschied zwischen Österreich und Deutschland…

Jetzt online kaufen — später bezahlen. Das klingt für Kunden verlockend. Deshalb greifen Firmen bei der Abwicklung von Online-Geschäften immer öfter auf Zahlungsdienstleister zurück. Auch im Fall von Claudia P. aus Niederösterreich war das so. Sie kaufte bei einer Firma online Sportartikel. Leider hat sie dann auf die Bezahlung der Rechnung vergessen und nach zwei Wochen eine Mahnung von Klarna erhalten. Für diese „Erinnerung“ wurde gleich eine Gebühr von fünf Euro verrechnet. „Ich habe mir die Webseite des Zahlungsdienstleisters angesehen. Dort stand, dass für Mahnungen 1,20 Euro verlangt werden“, so unsere Leserin. Wie sich herausstellte, gilt dies aber für die Kunden in Deutschland. In Österreich sind die Gebühren nach Kaufsumme gestaffelt.

Mahnung teurer: Bei den Nachbarn 1,5 Euro, bei uns 5 Euro (Symbolbild). (Bild: ©Stockfotos-MG - stock.adobe.com)
Mahnung teurer: Bei den Nachbarn 1,5 Euro, bei uns 5 Euro (Symbolbild).

Die 4-mal so hohe Gebühr erklärt Klarna gegenüber der Ombudsfrau mit länderspezifischen Unterschieden. Man arbeite aber auch in Österreich an einer optimalen Gestaltung. Aha. Na dann.

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