Contador hat beste Erinnerungen an die Zielankunft in Mende, wo er heuer einen Etappensieg bei Paris-Nizza gefeiert hatte. Diesmal attackierte er rund zwei Kilometer vor dem Ziel im kurzen, aber steilen Anstieg aus der Gruppe der Asse. Schleck vermochte nicht zu kontern, hielt den Rückstand aber in Grenzen. So wurde es im Gegensatz zum Frühjahr nichts aus der Übernahme der Gesamtführung durch Contador, dazu war die Strecke ins Ziel zu kurz.
Ausreißergruppe eingeholt
Mit Rodriguez im Windschatten überholte der zweifache Tour-Gewinner aus dem Team Astana im Finale auch die verbliebenen Mitglieder einer ursprünglich 16-köpfigen Ausreißergruppe. Für Contadors Teamkollegen Alexander Winokurow gab es immerhin noch Rang drei mit vier Sekunden Rückstand. Dahinter folgten der starke Belgier Jurgen van den Broeck, der Gesamt-Fünfte, und Schleck.
Winokurow stellt sich voll in den Dienst des Kapitäns Contador. "Wir haben Andy etwas Zeit abgenommen, das gibt Selbstvertrauen für die Pyrenäen. Schade, dass wir nicht auch die Etappe gewonnen haben", meinte der Kasache.
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