Schulterschluss:

Jetzt startet Geldsuche für die Linzer Stadtbahnen

Heute, Donnerstag (13. Februar) werden zwei neue Linzer Stadtbahnen (virtuell) durch das Büro der neuen Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (Grüne) in Wien rattern, siehe auch Video: Oberösterreich beansprucht damit Teile der Nachverkehrsmilliarde des Bundes für die überregionalen Tram-Train-Linien.

„Nächste HaltestelleVerkehrsministerium“ sagt LH Thomas Stelzer mit den Landesräten Markus Achleitner und Günther Steinkellner: Sie präsentieren der grünen Ministerin das Konzept für die neuen Linzer Stadtbahnen. Das sind die Durchbindung der Mühlkreisbahn zum Hauptbahnhof (S6) und die neue Schienenverbindungüber die JKU nach Gallneukirchen und Pregarten (S7), dieüber die neue Linzer Donaubrücke fahren werden.

In Wien übernimmt Bund 80 Prozent
Auch der Linzer Stadtchef Klaus Luger und Vize Markus Hein bekräftigen, dass sie sich eine ordentliche Beteiligung des Bundes erwarten. Bei Wiener Schnellbahnen, zum Beispiel, hat der Bund 80 Prozent der Investitionskosten übernommen.

Ergänzung durch neue O-Bus-Linien
Ergänzt werden die beiden Stadtbahnlinien durch neue O-Bus-Verbindungen von Urfahr ins Franckviertel, die letztlich der Ersatz für die nicht zusätzlich kommende zweite Linzer Straßenbahnachse sein werden.

Insgesamt etwa eine Milliarde Euro
In Summe geht es jedenfalls um viel Geld: „Zirka 600 Millionen Euro für den Öffi-Ausbau im Großraum Linz, etwa 250 bis 300 Millionen Eurofür die Stadtbahn nach Gallneukirchen und Pregarten, und ca 100 Millionen Euro für die Straßenbahnverlängerung nach Ansfelden/Kremsdorf“, wie Infrastrukturreferent Steinkellner vorrechnet. Macht insgesamt etwa eine Milliarde.

Oberösterreich ist Nettozahler im Bund
Stadtchef Luger untermauert den Anspruch auf Investitionshilfedurch den Bund so: „Oberösterreich ist Nettozahler im Bund, liefert also mehr Steuergeld in Wien ab, als wir vondort zurückbekommen. Für eine Schlechterstellung des Bundeslandes und von Linz gibt es keine Argumente.“

Erste Garnituren werden 2026/27 rollen
Bestellt sind die ersten Tram-Train-Garnituren eh schon. Sie werden voraussichtlich ab 2026/27 anrollen, meint Steinkellner.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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Dienstag, 22. September 2020
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