12.02.2020 10:00 |

Projekt an Klinik

Keine Schluckstörungen mehr nach Tumorbehandlung

In Tirol werden jährlich rund 140 neue Diagnosen für einen Kopf-Hals-Tumor gestellt. Nach der Operation bzw. einer Strahlen- oder Chemotherapie kann die Veränderung des Gewebes zu Schluckstörungen führen. Der Tiroler Gesundheitsfonds unterstützt ein Projekt an der Klinik Innsbruck, das dem entgegenwirken soll.

„Die mit den Schluckstörungen verbundenen Probleme bei der Nahrungsaufnahme beeinträchtigen die Lebensqualität dieser Menschen, die im schlimmsten Fall auf künstliche Ernährung angewiesen sind. Der Tiroler Gesundheitsfonds fördert jetzt ein Projekt an der Klinik Innsbruck für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen zur Vermeidung der Schluckstörungen“, betont dazu Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Rund 10.000 € werden investiert.

Screening zur Früherkennung
Der erfolgversprechende Ansatz liegt in der frühzeitigen Therapie parallel zur onkologischen Behandlung: Zur Früherkennung erfolgt ein regelmäßiges „Screening“, also ein standardisierter Test zur Erfassung von Schluckstörungen schon zu Beginn der Behandlung.

„Wir versprechen uns eine bessere Heilung“
Bei auffallenden Ergebnissen wird eine Endoskopie oder eine Video-Röntgenuntersuchung durchgeführt. „Wir versprechen uns davon nicht nur eine Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Patienten, sondern gleichzeitig auch einen verbesserten Heilungsverlauf der Krebstherapie“, ist Tilg auf die Endergebnisse dieses Projektes gespannt.

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