St. Florian

12 Kilometer langer Stau nach Unfall auf der A1

Ein Salzburger Lenker eines Sattelschleppers hat am Montag auf der Westautobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Gefährt durchstieß die Leitschiene und krachte in die Lärmschutzwand, der 34-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Als Folge der Berge- und Aufräumarbeiten nach dem Unfall entwickelte sich ein Rückstau von bis zu zwölf Kilometern Länge.

Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Zell am See fuhr am Montag um 11.38 Uhr mit einem mit Fliesen beladenen Sattelschlepper auf der A1 in Fahrtrichtung Wien. Im Gemeindegebiet von Sankt Florian geriet der Kraftfahrer aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern, verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und durchstieß die Außenleitschiene sowie die Lärmschutzwand. Schließlich kam das Sattelzugfahrzeug quer über den Pannenstreifen, den rechten und den mittleren Fahrstreifen, der in diesem Bereich dreispurigen Westautobahn, zum Stillstand.

Lenker verletzt
Der 34-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt, vom Notarzt erstversorgt und mit der Rettung ins UKH Linz eingeliefert. Anschließend wurde mit der Bergung des schwer beschädigten Sattelkraftfahrzeugs begonnen. Die Traffic Manager sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Ansfelden waren mit Absicherungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt.

Nur ein Fahrstreifen frei
Die Berufsfeuerwehr Linz sowie die Feuerwehr Sankt Florian und Rohrbach waren mit ca. 30 Mann am Unfallort. Für die Dauer der Fahrzeugbergung war lediglich der linke Fahrstreifen frei. Es bildete sich ein Rückstau von ca. zwölf Kilometer.
Im Zuge der Unfallaufnahme wurden von den Beamten 43 Übertretungen nach dem Kraftfahrgesetz wahrgenommen und geahndet. Auch eine Anzeige wegen „Befahren der Rettungsgasse“ wurde erstattet.

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Mittwoch, 19. Februar 2020
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