23.01.2020 08:50 |

Drama in Neuseeland

Offiziell: Vulkanausbruch forderte 20 Todesopfer

Sechs Wochen nach dem tödlichen Vulkanausbruch in Neuseeland sind zwei Vermisste am Donnerstag für tot erklärt worden. Dabei handelt es sich laut den Ermittlern um einen örtlichen Reiseführer und einen australischen Teenager. Bisher waren 20 Tote befürchtet worden, jetzt ist diese Zahl offiziell.

47 Menschen hatten am 9. Dezember White Island vor der Küste von Neuseelands Nordinsel besucht - dann kam es zur Katastrophe, der Vulkan brach aus. Bei den Vermissten nahm man an, dass sie ins Meer gespült wurden. Die Suche wurde Ende Dezember eingestellt.

Video: Der Vulkanausbrauch von einem Boot aus gefilmt

Die meisten der Überlebenden werden noch immer mit Verbrennungen in Krankenhäusern in Neuseeland und Australien behandelt. Momentan laufen zwei Untersuchungen zu dem Unglück. Ob und wann es wieder Tourismus auf der Insel, die in Privatbesitz ist, geben wird, ist noch unklar.

Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Vulkan auf White Island war vor dem Unglück seit einiger Zeit verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.