17.01.2020 11:40 |

Gegenstand harmlos

TU Wien nach Bombendrohung geräumt - Entwarnung

Entwarnung nach der Bombendrohung gegen die Technische Universität Wien - das Hauptgebäude ist wieder freigegeben. Zuvor hatte zwei Stunden lang helle Aufregung geherrscht: Nachdem eine schriftliche Drohung bei der Polizei eingegangen war, wurde die Hochschule geräumt und von oben bis unten durchkämmt. Ein verdächtiger Gegenstand stellte sich als harmlos heraus, wie die „Krone“ erfuhr.

Kurz vor 10 Uhr rückte bei der Technischen Universität Wien beim Karlsplatz ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettung an. Studenten und Mitarbeiter mussten das Hauptgebäude verlassen, die Uni wurde großräumig abgesperrt. Das Gebäude wurde von oben bis unten durchkämmt. Im Rahmen des Einsatzen stießen die Beamten auf einen „verdächtigen Gegenstand“, der von Sprengstoffexperten untersucht wurde. Er stellte sich zum Glück als harmlos heraus.

Drohung ging direkt per Mail an die Polizei
Zuvor hatte ein noch unbekannter Täter mitten in der Prüfungszeit mit einer Bombe gedroht. Per E-Mail, direkt an die Polizei. „Die Nachricht ist am Freitag bei uns eingetroffen“, bestätigte der Wiener Polizeisprecher Paul Eidenberger im Gespräch mit der „Krone“. Kurz vor Mittag dann die Entwarnung: „Es gab keine Vorfälle“, twitterte die Polizei.

Promotion wurde abgesagt
Eine für Freitag angesetzte Promotion wurde abgesagt. Sie wird ehestmöglich nachgeholt, informierte die TU Wien auf ihrer Facebook-Seite.

Empfindliche Strafen auch bei Bombendrohung im Scherz
Eidenberger betonte zudem, dass eine auch nur im Scherz ausgesprochene Bombendrohung empfindliche Strafen nach sich ziehen kann. So können für den aus der Drohung resultierenden Polizeieinsatz Tausende Euro an Kosten anfallen, auch eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren ist möglich.

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