17.01.2020 11:00 |

Kennzeichnungspflicht

Woher Milch, Fleisch und Eier kommen

Den Salzburgern wird es immer wichtiger zu wissen, woher ihr Essen kommt, das auf dem Teller landet. Der Landtag hat in seiner Ausschusssitzung am Mittwoch deshalb gleich zwei Beschlüsse zur Lebensmittelkennzeichnung gefasst. Von den Informationen zur Herkunft der Lebensmittel sollen Mensch und Tier profitieren.

Auf eine bessere Kennzeichnung bei Lebensmitteln einigte sich der Landtag in seiner Ausschusssitzung. Auf Antrag der Grünen wird bis ersten Juni in den Landeskantinen eine verpflichtende Kennzeichnung für Fleischprodukte eingeführt. „Die Menschen wollen wissen, was auf ihren Tellern liegt“, betonte Grünen-Abgeordneter Simon Heilig-Hofbauer. „In den Landeskantinen gehen wir mit gutem Beispiel voran.“ Der Beschluss dazu fiel einstimmig. Noch weiter geht dagegen ein Antrag der SPÖ: „Die Kennzeichnung soll nicht beim Fleisch aufhören“, argumentierte SPÖ-Landtagsabgeordnete Stefanie Mösl.

Kennzeichnungspflicht und Schutz für Küken
Für Direktvermarktungsbetriebe, Manufakturen und die Gastronomie soll ein freiwilliges Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem umgesetzt werden. Verpflichtend soll dagegen die Herkunftskennzeichnung bei tierischen Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung und in verarbeiteten Lebensmitteln werden. Alle Fraktionen – bis auf die FPÖ – einigten sich auf den Beschluss, mit dem die Landesregierung den Bund zur Umsetzung auffordern wird.

Darüber hinaus soll laut Beschluss auch das Töten von Küken verboten werden. „Neben dem Verbot des Schredderns – wie es der Bund vor hat – gibt es auch andere Methoden“, weiß Mösl und will dem endgültig einen Riegel vorschieben.

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Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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