Wachebeamte angeklagt

Mit gebrochener Rippe in der „Isolierzelle“

Mit Erinnerungslücken bei allen Beteiligten - Opfer, Angeklagte und Zeugen - hatte die Steyrer Richterin Christina Forster am Donnerstag zu kämpfen. Zwei Justizwachebeamte - der dritte war wegen Krankheit beim Prozess verhindert - sollen einem Untergebrachten in der Justizanstalt Asten in der „Isolierzelle“ eine Rippe gebrochen haben.

Aber selbst das Opfer (25) räumte vor Gericht ein, dass es sich die Verletzung bei einer Rauferei mit einem anderen Insassen zugezogen haben könnte. Die Justizwachebeamten (Verteidiger: Andreas Mauhart) erklärten sich jedenfalls nicht schuldig. Vertagt auf 31. Jänner. Dann soll die Amtsärztin, die die Verletzung diagnostiziert hat, aussagen.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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Montag, 21. September 2020
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