07.01.2020 12:16 |

Urlaub in Kärnten

Ein strenger Vertrag: Skiverbot für Mister Potter

Auch Zauberer haben ein Recht auf Urlaub. Deshalb entspannt Harry Potter-Darsteller Markus Schöttl derzeit auch daheim in Kärnten von der harten Probenarbeit in Hamburg aus. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ hat dort am 15. März seine Premiere.

Um diese Rolle ist er zu beneiden: Markus Schöttl war einer von 3000 Schauspielern, die sich beworben hatten. Er wurde, wie berichtet, im Oktober besetzt. „Von so einem Geschenk kann man nur träumen“, sagte der Klagenfurter damals. Der Traum wurde Realität. Die Proben laufen.

„Es ist so großartig, mit einem internationalen Team zu arbeiten. Für Technik, Bühnenbild und Kostüme sind Leute aus England und den USA dabei. In London, New York, Melbourne und San Francisco feierte das Stück bereits große Erfolge.“ Führende Zeitungen hatten nur gute Kritiken anzubringen. „Es belegt die ganze Bühne mit einem Zauberspruch“, hieß es in der New York Times. MTV-News befand, dass es „jeden Cent Muggel-Geld wert“ sei.

In Hamburg wurde dafür das Theater am Großmarkt umgebaut. Schöttl: „Trotz 1650 Zuschauerplätzen ist es intim geblieben. Das ist übrigens die größte Zusehermenge aller Aufführorte.“

Der Kärntner war dieser Tage das erste Mal auf der echten Bühne: „Wir hatten eine Probe mit der Technik - und zwar für Effekte.“

Zum Probenalltag gehört auch das tägliche Aufwärmtraining in der Früh. Markus: „Wir machen unter anderem auch Yoga.“ Das zweiteilige Theaterstück von J. K. Rowling und Jack Thorne wird in der Regie von John Tiffany aufgeführt. Schöttl: „Es ist zwar kein Musical; aber es gibt choreografierte Szenen.“

Nicht nur dabei helfen die Warm-ups und Bewegungsübungen: „Man bekommt ein Gefühl für den eigenen Körper, für die Gruppe.“

„Außerdem bleibt man dabei ganz schön in Form“, schmunzelt Markus. Und das ist gut so, denn das Stück hat zwei Teile. Unter der Woche werden sie abwechselnd gespielt; an den Wochenenden werden an einem Tag beide Teile aufgeführt. Das sind fünf Stunden intensives Spielen mit nur zwei Stunden Pause.

Die Vorfreude ist groß: „Die Produktion ist ein Wahnsinn! Mit tollem Bühnenbild, Kostümen, und wunderschönen Zauberstäben. Eine Künstlerin hat für jeden von uns einen individuellen Stab geschnitzt.“ Er ziehe den Darsteller noch tiefer in die Zauberwelt der J .K. Rowling. Von der Autorin ist der Klagenfurter begeistert: „Wie klug sie gesellschaftspolitische Ereignisse unserer realen Geschichte für ihr Universum übersetzt hat, ist genial.“

Ruhe vor der Premiere
Bevor es jedoch richtig losgeht, entspannt der Klagenfurter daheim: „Ich bin mit Familie und Freunden zusammen, genieße die Zeit mit ihnen - und die gute Kärntner Küche.“ Der Schneemangel um Klagenfurt tut der Freude keinen Abbruch. „So komme ich wenigstens nicht in Versuchung!“, lacht er. Skifahren oder anderer Sport sind „Mister Potter“ nämlich vertraglich verboten. Wird ihm diese Rolle viele weitere verschaffen? Schöttl: „Daran denk’ ich gar nicht. Ich bin jetzt Teil dieser Produktion; das ist großartig!“

Serina Babka
Serina Babka
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