05.01.2020 16:05 |

Auf Polizisten gezielt

Mordalarm endet mit Schüssen auf Verdächtigen

Brenzlige Szenen haben sich Sonntagmittag in St. Barbara im Mürztal abgespielt: Ein 36-Jähriger rief die Polizei an und behauptete, den neuen Freund seiner Ex-Frau mit einem Revolver erschossen zu haben! Es folgte ein Großeinsatz, bei dem die Polizei den Verdächtigen mit Schüssen ins Bein außer Gefecht setzte, als dieser die Waffe auf die Beamten richtete. Er wurde festgenommen. Das vermeintliche Mordopfer ist übrigens wohlauf ...

Gegen 12 Uhr rief der 36-Jährige beim Polizeinotruf an. Er behauptete, den neuen Freund seiner Ex erschossen zu haben, die Leiche würde neben ihm liegen. Daraufhin wurden alle verfügbaren Polizeikräfte zu dessen Wohnung nach St. Barbara beordert. Dort stand der 36-Jährige mit einer Pistole am Fenster der Wohnung eines Mehrparteienhauses im ersten Stock.

Verdächtiger zielte auf Polizei
Nach einiger Zeit verließ der Mann seine Wohnung. Im Freien angelangt, hielt er die Waffe noch immer locker in der Hand und machte Anstalten, den Revolver auf den Boden zu legen. Doch plötzlich richtete der Mann die Waffe auf die Polizisten und zielte auf sie.

In diesem Moment gaben die Polizisten mehrere Schüsse aus ihren Dienstwaffen auf den 36-Jährigen ab. Der Verdächtige wurde zwei Mal am rechten Bein getroffen. Nach der Schussabgabe leisteten die Polizisten Erste Hilfe und stellten den Revolver sicher.

Vermeintliches Mordopfer wohlauf
Ob der 36-Jährige ebenfalls geschossen hat, wird noch bei einer kriminal- und waffentechnischen Untersuchung festgestellt werden. Die weiteren Erhebungen ergaben, dass der neue Freund der Ex, sie selbst und zwei gemeinsame Kinder wohlauf sind. Der 36-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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