Unternehmen in OÖ

Zukunft zwischen 3D-Druck und Bewertungsportal

„Die Betriebe haben in  der Digitalisierung die Hausaufgaben erledigt, jetzt geht es rasant weiter“, sagt Markus Roth, IT-Experte in Gmunden und Obmann der WKO-Fachgruppe Ubit, die drei Berufsgruppen - Unternehmensberatung, Buchhaltung, Informationstechnologie - vertritt.

Denn es genügt nicht mehr, Daten zu verwalten oder Softwareprogramme zu nützen. „Hochtechnologie, Künstliche Intelligenz, Robotik beginnen, alle Arbeitsprozesse zu durchdringen“, so Roth. Er nennt Felder, in denen sich Unternehmen puncto Digitalisierung fit machen müssen: Marketing, 3D-Druck von Produkten, Einsatz von KI, IT-Sicherheit, flexibles Arbeiten/Telearbeit. Und: Bei der Personalsuche spielen Social Media und Portale, die Unternehmen bewerten, eine immer größere Rolle.

IT-Sicherheit immer wichtiger
Unglaubliche 19.627 angezeigte Fälle von Cyberkriminalität gab es 2018 in Österreich. In der Wirtschaft trifft es ganz und gar nicht nur die großen Unternehmen. Wenn in einem Gasthaus in Oberösterreich bei vollem Haus plötzlich die Schankanlage stillsteht, wird klar, wie vernetzt und verwundbar ein Unternehmen ist. Im konkreten Fall war der Betrieb gehackt und erpresst worden. 100 Prozent der Netzwerkbetreuungsfirmen, mit denen Markus Roth im letzten Jahr gesprochen hat, berichteten über Cybercrime-Attacken bei deren Kunden: Hacking, Phishing, Viren. Die Angriffe auch gegen Kleinunternehmen werden gezielter und deren Abwehr aufwändiger, auch die Kriminellen nützen zunehmend Künstliche Intelligenz für ihre Ziele.

Vorsorgen ist günstiger
„Man ist schon mit einer neuen, aktuellen Firewall sicherer“, sagt Roth. Freilich sollten mittlerweile alle Firmen, auch Einzelunternehmer regelmäßig in aktuelle Updates und geeignete, auf das Unternehmen zugeschnittene IT-Sicherheitslösungen investieren: „Der Aufwand ist im Vergleich zu einem möglichen Schaden gering“, betont Roth.

Marketing immer mobiler
Marketing in der digitalen Welt explodiert. Vor allem in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunde wird das Handy bzw. Smartphone zunehmend alleiniges Kommunikationsgerät.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Oberösterreich
Samstag, 18. Jänner 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.