30.12.2019 06:07 |

Tennis

Aichhorn ist Teil des Anifer Bundesliga-Plans

Mit dem Ex-STC-Spieler will GM-Sports Anif die erste Etappe auf dem Weg in die erste Tennis-Bundesliga erfolgreich nehmen, 2020 die Landesliga gewinnen und in die zweite Liga aufsteigen. Aber Aichhorn verfolgt auch persönliche Ziele, will bis 2023 in die ATP-Top 80 vorstoßen. Vom neuen Klubsponsor darf der 21-Jährige finanzielle Unterstützung erwarten.

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Derzeit spielt Jakob Aichhorn auf der Anlage des GM-Sports Anif sein drittes Wintercup-Turnier, hat nach Platz zwei in Piding und dem Sieg im ersten Anif-Event das nächste Finale am Fahrplan. Mit 6:1, 6:0 gegen Florian Walcher (OÖ) zog er problemlos ins Halbfinale (heute Montag, 9.30, gegen Neil Oberleitner/W) ein.

Aber Hallenturniere wie dieses sind für den 21-Jährigen nur „Fingerübungen“, Vorbereitungsschläge für internationale Einsätze bei Futures, die Aichhorn ab Ende Jänner in Deutschland, Italien und der Slowakei bestreiten wird. Um das für 2020 ausgegebene Ziel zu realisieren, das aktuelle ATP-Ranking bei 950 um 400 bis 500 Plätze zu verbessern. Langfristig soll die Reise bis 2023 Richtung Top-80 gehen. „Das ist die Region, in der das Geldverdienen losgeht“, ist dem Salzburger klar. Der sich beim STC nach dessen Bundesliga-Verzicht abgemeldet, in Anif seine neue sportliche Heimat gefunden hat.

Wo er - wie bis dato Nadja Ramskogler - auch persönliche finanzielle Unterstützung erfährt. Die es ihm gestattet, sich neben vier bis fünf Landesliga-Auftritten aufs internationale Vorankommen zu konzentrieren.

Langfristig 1. Bundesliga

Doch Aichhorn soll nicht der einzige Neuzugang bei den Anifern bleiben. Denn Anlagenbetreiber Gerald Mandl hat Großes im Sinn, will den Klub langfristig als Salzburger Top-Adresse etablieren, in zwei, drei Jahren in der ersten Liga mitmischen. „Wir sind außerdem mit Benedikt Emesz in Verhandlung, der bei Werner Eschauer in Wien trainiert, aber noch andere Angebote hat, wollen vor allem Salzburger holen und als ersten Schritt im kommenden Jahr in die zweite Liga“, erklärt Mandl, der bei seinem Projekt auch Sohn Bernd Kössler weiter an Bord weiß.

Ein großzügiges Sponsoring verspricht die Beinahe-Verdreifachung des Spieler-Budgets. Der neue Geldgeber investiert zudem in die Anlage. So ist eine Traglufthalle mit zwei Padel-Plätzen geplant, die Hardcourt-Training im Winter erlauben.

Harald Hondl
Harald Hondl
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