Olympia-Teilnahmen

Salzburgs Hochburgen liegen alle im Süden

Salzburg
24.01.2026 12:00

Zum 25. Mal gehen ab 6. Februar bereits Olympische Winterspiele über die Bühne. Die Salzburger Stars der bisherigen Auflagen kennt man. Doch ihre Ursprünge bleiben oft im Hintergrund. Wer zeichnete verantwortlich für die bislang 60 Medaillenträger?

Mit über 17.000 Einwohnern zählt Saalfelden zu den drei einwohnerreichsten Gemeinden im Salzburger Land. Daher reichte es in der ruhmreichen Olympiageschichte der Pinzgauer auch nicht, „nur“ Vertreter aus einem Klub zu Winterspielen zu entsenden, gibt es doch den SK und den HSV.

Pionier war der aus Uttendorf stammende Ernst Oberaigner, der 1960 in Squaw Valley im Slalom an den Start ging. Seither traten weniger die Alpinen, dafür aber die Nordischen häufig in den Vordergrund.

Alfred Eder und Felix Gottwald halten die Rekorde
Das zeigte sich noch im selben Jahrzehnt mit den Kombinierern Ulli Öhlböck, Waldemar Heigenhauser und Helmut Voggenberger. Letzterer wurde nach Grenoble 1968 als Polizist nach Innsbruck versetzt und in den Folgejahren mit Wacker dreimal Fußball-Meister und zweimal Cup-Sieger.

Dass Saalfelden bislang die meisten Salzburger Starter mit knapp 30 Nominierungen stellte, liegt nicht zuletzt am HSV-Biathlon. Alfred Eder, 1976 erstmals dabei, ist mit sechs Teilnahmen bis heute heimischer Rekordstarter bei Spielen. Auf ihn sollten viele weitere folgen, darunter Sohn Simon, der als aktuell bester rot-weiß-roter Biathlet vor seinen fünften Spielen steht.

Felix Gottwald gewann insgesamt sieben Olympia-Medaillen.
Felix Gottwald gewann insgesamt sieben Olympia-Medaillen.(Bild: AP/STR)

So ist es auch kein Zufall, dass Saalfelden mit Felix Gottwald (sieben Medaillen) den erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten stellt. In Lauerstellung liegt der SC Radstadt. Die Pongauer sind von 1980 abgesehen (Walter Mayer blieb nur die Ersatzrolle) seit 1956 bei allen Editionen vertreten gewesen! Beim Debüt mit Adler Walter Habersatter und „Putzi“ Frandl holte Letztere gleich im RTL Silber. Zuletzt beendete Teresa Stadlober in Peking eine Durststrecke. Ihr Bronze war das erste Edelmetall für die Pongauer seit Andi Schifferer 2002.

Hinter Radstadt folgen der SC Bischofshofen, der USC Flachau und der WSV St. Johann. Die meisten Medaillen? Holte Saalfelden (neun). Bischofshofen freute sich über fünfmal Edelmetall, Dienten, Hallein, Flachau und St. Veit halten bei je vier.

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