Schalke-Torhüter Alexander Nübel spielt ohne Rücksicht auf Verluste. Das merkte heuer bei der U21-EM in Italien auch schon Österreichs Sasa Kalajdzic, als ihn der Deutsche im Strafraum umräumte und einen Elfmeter verursachte.
Am Sonntag folgte die nächste Brutalo-Attacke von Nübel, als er Frankfurts Gacinovic weit außerhalb des Strafraums bei vollem Tempo mit einem Kung-Fu-Tritt niederstreckte. Der Serbe erlitt eine schwere Rippenprellung, ist dem Torhüter aber nicht böse. Auf Instagram schrieb er: „Leider passieren solche Zusammenstöße manchmal im Kampf um den Ball. Danke, dass du dich sofort entschuldigt hast.“
In Richtung Eintracht-Fans betonte der Teamkollege von Martin Hinteregger: „Ich kann euch mitteilen, dass es mir trotz schwerer Rippenprellung gut geht.“ Frankfurt-Trainer Adi Hütter sagte: „Es war ein fürchterliches Foul, aber ich kann Nübel keinen Vorwurf machen. Er hat den Ball im Blick, kann die Spur nicht mehr wechseln.“
Kronen Zeitung
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