16.12.2019 10:25 |

Tiere waren krank

Tierquälerinnen wegen Welpenhandel vor Gericht

Das große Geschäft mit Hundewelpen witterten zwei Burgenländerinnen. Doch der Profit stand offenbar über dem Wohl der Vierbeiner. Die Tiere vegetierten bei Kälte in verdreckten Zwingern dahin. Vor Gericht präsentierten sich die Frauen als Unschuldslämmer.

Nicht zum ersten Mal saß eine Pensionistin auf der Anklagebank des Landesgerichts in Eisenstadt. Denn bereits vor einigen Jahren war die heute 69-Jährige wegen Tierquälerei verurteilt und dabei sogar mit einem Hundehalteverbot belegt worden. Beeindruckt haben dürfte sie diese Vorstrafe allerdings wenig. Denn gemeinsam mit ihrer Tochter (49) zog die Rentnerin erneut einen florierenden Handel mit Welpen auf.

Die Umstände, unter denen die Tiere leben mussten, waren grausam: völlig verdreckte und viel zu kleine Zwinger. Abgesehen davon, waren die jungen Vierbeiner krank, litten an Würmern, Infekten und Augenentzündungen. Auch Impfpässe sollen gefälscht worden sein. Die Rentnerin und ihre Tochter stritten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft vehement ab: „Wir haben nur gesunde Hunde verkauft.“

Die 49-Jährige fasste - nicht rechtskräftig - fünf Monate bedingt aus. Das Verfahren gegen die Mutter wurde vertagt.

Patrick Huber, Kronen Zeitung

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