30 Prozent mehr Sitze

Kürzere Intervalle für alle Öffi-Fahrer!

Klare, langfristige Ziele legt der Verkehrsverbund für Niederösterreich, Wien und das Burgenland vor. Pendler sollen von einem dichten Takt mit besseren Intervallen profitieren. Der Ausbau der Angebote um ein Viertel ist auf Schiene. Bis 2029 steigt so die Zahl der Sitzplätze von derzeit 600.000 auf rund 800.000 an – pro Tag.

Die Ostregion wächst zusammen, und auch das Öffi-Netz muss gestärkt werden. Die Landeshauptleute haben sich deshalb schon auf eine Zusammenarbeit geeinigt: „In Niederösterreich werden wir in den nächsten zehn bis 15 Jahren über 1,4 Milliarden Euro in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investieren“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gestern bei einer Pressekonferenz mit dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann im Burgenland.

Ganz oben auf der Agenda „Schienenfahrplan 2020 bis 2035“ stehe der Verkehrsdienstevertrag der Ostregion mit den ÖBB. Das Land Niederösterreich nehme dafür in den kommenden zehn Jahren 1,1 Milliarden Euro für Bestellungen in die Hand. Darüber hinaus werden in den kommenden 15 Jahren 210 Millionen Euro für die Landesbahnen und bis zu 160 Millionen Euro für die Badner Bahn, die von Wien und Niederösterreich gemeinsam getragen wird, aufgewendet.

Dass der öffentliche Verkehr genutzt wird, zeige auch die Tatsache, dass täglich bereits 30 Prozent der Wege damit zurückgelegt werden. Am Sonntag steht nun der Fahrplanwechsel an, dann wird man wohl erst sehen, wie gut man in die Zukunft startet. Auch die zweite S-Bahn-Stammstrecke bleibt weiterhin ein heißes Thema der Politik. Ohne neue Bundesregierung sowie geschlagene Wien-Wahl wird’s da keine Entscheidung geben.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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