Gerüstet für Skiurlaub

Wer falsch packt, zahlt bis zu 5000 Euro Strafe

Ski, Snowboard, Koffer – wer in den Skiurlaub fährt, hat meist das ganze Auto vollgestopft! Wenn man das Gepäck nicht richtig sichert, kann laut ÖAMTC bei einem Frontalcrash mit nur 50 km/h ein zwei Kilo schwerer Skischuh plötzlich mit einer Wucht von bis zu 100 Kilo auf einen prallen. Außerdem drohen hohe Strafen.

„Immer wieder wird sperriges Equipment wie Ski, Skischuhe und Taschen auf dem Rücksitz transportiert. Snowboard und Stöcke liegen quer über den Sitzen, Gegenstände liegen frei im Fahrzeug“, weiß Roland Frisch vom ÖAMTC – und genau das kann bei Unfällen schwere Folgen haben. Wer beim Beladen nicht auf die Sicherheit achtet, muss außerdem mit hohen Strafen rechnen. „Ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro ist möglich. Zudem kann die Weiterfahrt untersagt werden“, warnt ÖAMTC-Jurist Nikolas Authried.

Der Linzer ÖAMTC-Techniker Hubert Breitenfellner gibt Tipps:

  • Schweres Gepäck in den Kofferraum: Koffer und Taschen möglichst weit unten an der Rückseite der hinteren Sitzbank platzieren. Auf der Hutablage sollte gar nichts liegen, auf Rücksitzen nur, wenn es mit Zurrgurten gesichert ist.
  • Sperriges in die Dachbox: Ski oder Snowboards in einer Dachbox transportieren – auf das zulässige Gewicht achten und nach kurzer Fahrtzeit kontrollieren.
  • Gurte verwenden: Ladung mit Zurrgurten- oder -netzen sichern.
  • Kleine Gegenstände sollen nicht einfach herumliegen.
  • Freie Sicht: Wichtig ist auch, das Auto so zu beladen, dass die Sicht frei bleibt. Der „3-S-Blick“ über Innenspiegel, Außenspiegel und über die Schulter muss möglich sein.
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