07.12.2019 17:00 |

Mit Punsch und Keksen

Auf der Donau kann man jetzt „Weltreisen“ machen

Wo sich noch vor wenigen Wochen unzählige sonnenhungrige Badegäste und Ausflügler tummelten, ist es nun sehr still geworden. Doch nicht überall auf der Alten Donau in Wien herrscht Winterruhe: Heuer gibt es erstmals auch in den kalten Wintermonaten die Gelegenheit, mit dem Boot eine Runde auf dem Wasser zu drehen - krone.tv durfte auf eine Spritztour mit. Frisch gebackene Kekse gab es obendrauf!

Wollten Sie sich schon immer wie der Nabel der Welt fühlen? Oder Ihrem Schatz die Welt zu Füßen legen? Schiffsarchitekt Martin Mai hat sich für solche Anlässe mit seinen schwimmenden Inseln heuer etwas ganz Besonderes einfallen lassen - und seine beliebten Fahrzeuge winterfest gemacht.

Kuppel und Elektro-Ofen für den Winter
„Die Inseln sind ja sehr beliebt im Sommer und da habe ich mir gedacht, im Winter wäre das wirklich nett, wenn man auch noch fahren könnte“, erklärt der Unternehmer. Mit einer Kuppel und einem kleinen Elektro-Ofen ausgestattet, kann man nun bei kuschelig warmen Temperaturen im „Erdinneren“ die einsame Idylle der Alten Donau genießen.

Bewusstsein, „wie es um unsere Erde steht“
Das Motiv für seine Kuppeln hat Mai dabei sehr bewusst gewählt: „Ich will damit Bewusstsein schaffen, wie es um unsere Erde steht, und dass wir besser darauf aufpassen müssen.“ Der Schiffsarchitekt geht dabei mit gutem Beispiel voran: Er verwendet als Rohstoffe beispielsweise recycelte Plastikflaschen und Hanffasern.

Bis zu acht Personen haben Platz
Ausgelegt seien die winterfesten Inseln für acht Personen, es gab allerdings heuer schon eine Weihnachtsfeier mit elf Personen. „Da hat man aber schon die Überbevölkerung gespürt“, lacht Mai. Vielfältige Aktivitäten bietet die Inselwelt allemal: Man kann darauf nicht nur Maroni und Punsch zubereiten, sondern sogar seinen Vorrat an Weihnachtskeksen darauf backen.

Mai hat die Kuppeln so detailverliebt gestaltet, dass man sogar einen Geografieunterricht auf den Inseln abhalten könnte. Alle Kontinente sind maßstabsgetreu darauf angebracht.

Die Bootsmiete für die Partyinseln kostet nicht die Welt - um 65 Euro pro Stunde kann man die ruhige Idylle an der Alten Donau genießen.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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