Black-Friday-Wahnsinn

Wirtschaftsbund stärkt regionalem Handel Rücken

Weihnachten naht. Im Vorfeld gab es bereits Rabatttage wie den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“. Mittlerweile macht die Summe der niederösterreichischen Online-Einkäufe rund 1,25 Mrd. Euro aus. „Besorgniserregend ist die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der heimischen Ausgaben beim Online-Shopping zu Anbietern ins Ausland abfließen“, so Wirtschaftsbund NÖ-Obmann Wolfgang Ecker.

„Unsere Klein- und Mittelbetriebe sind im stetigen Kampf gegen die globalen Online-Riesen", führt Ecker bei einem Pressetermin am Montagvormittag weiter aus. Wie unfair die derzeit bestehenden Steuersysteme sind, zeigen von der EU-Kommission veröffentlichte Zahlen. Die effektive Steuerquote von Online-Plattformen liegt bei 9,5 %, bei traditionellen Unternehmen ist sie mit 23,2 % mehr als doppelt so hoch.

Österreich hat sich in der EU zwar bereits für neue europaweite Modelle eingesetzt, ist aber am Widerstand einzelner Mitgliedsstaaten gescheitert. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, eine europäische Lösung für die Besteuerung von Online-Geschäftsmodellen einzufordern, ist sich der Wirtschaftsbund NÖ-Obmann sicher. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf ergänzt: "Ich bin überzeugt davon, dass nirgends auf der Welt so ökologisch produziert und gewirtschaftet wird, wie bei uns in Österreich. Das gilt für die Landwirtschaft wie für die Wirtschaft, für Industriebetriebe und bäuerliche Familienbetriebe. Wir müssen daher auch darauf achten, dass Produkte nicht nur hier gekauft, sondern auch hier hergestellt werden."

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