Mit dem Overtime-2:1 setzten die Eisbullen am Sonntag in ihrem 1000. Eishockeyliga-Spiel einen umjubelten Schlusspunkt. Viel schöner noch: Alex Rauchenwald, bei dem im September Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden war, verfolgte das Geschehen erstmals von der Tribüne. „Den Umständen entsprechend geht es mir sehr gut, ich habe die ersten sechs Behandlungswochen gut überstanden“, berichtet der 26-Jährige. Der vom ersten Tag an mit seiner Erkrankung ganz offen umging. „Familie, Team, Fans, Klub - alle sind für mich da“, findet es der Eisbulle einen Wahnsinn.
In der Kabine hängt nicht nur weiter sein Trikot mit der Nummer neun, Alex ist immer wieder Eisarena-Gast - zum Trainieren auf Rad oder Laufband. „Ich versuche jeden Tag etwas zu machen. So gut es eben geht.“ Einige Kilo hat er verloren, dennoch steht für den Nationalteamcenter fest: „Ich komme auf alle Fälle als der Alte zurück.“ Die Therapie greift gut, läuft noch bis Februar. Viel wird zur Familie nach Villach gependelt. „Erlaubt es der Körper, geh ich jetzt auch mal ein bissl aufs Eis“, plant Alex, dessen großes Ziel ist: „Noch ein Spiel am Ende dieser Saison.“








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