WKOÖ ist alarmiert:

Eine „Sturmfront“ naht jetzt am Konjunktur-Himmel

Oberösterreichs Wirtschaftskammer sieht in Sachen Konjunktur zunehmend schwarz: Da ist von „Talfahrt“ die Rede, von einer nahenden „Sturmfront“ und von der „Zündkerze, die zum Grablicht“ werde. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich müsse daher bei den Regierungsverhandlungen zentrales Thema sein.

„Die Sturmfront erreicht unseren Wirtschaftsstandort! Sofort alles tun, um die Unternehmen auf Kurs zu halten“, mahnt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer (ÖVP). Gemeint sind das schrumpfende jährliche Wirtschaftswachstum, das heuer auf der Welt auf 3 Prozent und in Österreich auf 1,6 Prozent zurückgeht, das sich verschlechternde Geschäftsklima in Deutschland und, so Hummer, die „pessimistischen Aussichten für 2020“.

Erste Betriebe spüren Abschwung
All das erfasse Oberösterreich als Industrie- und Exportbundesland noch stärker. Hummers aktuelleBestandsaufnahme: "Die ersten großen oberösterreichischen. Unternehmen, vor allem im Bereich Maschinen- und Motorenbau, mussten bereits auf schlechte Auftragslagen reagieren und haben die Arbeitszeit reduziert. Stichworte: Vier-Tage-Woche, Streichung einer Schicht, Reduktion von Zeit- und Leiharbeit. Dieser Negativtrend könnte auf Sicht natürlich auch auf unsere Klein- und Mittelbetriebe durchschlagen.

Bundesregierung muss Standort helfen
Die neue Bundesregierung (wann immer es sie geben wird) müsse daher sofort Maßnahmen setzen, meint Hummer, die selbst Regierungsverhandlerin ist: Finanzielle Entlastung, Bürokratieabbau und Fach- und Arbeitskräftesicherung.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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