16.11.2019 06:00 |

Direktor griff durch

„Ekel-Terror“ und Schreiattacken gegen Lehrer

Zwei Teilnehmer erschütterten den Ablauf im Wiener Vorstudienlehrgang auf dramatische Weise! 900 Studierende aus aller Herren Länder werden dort auf die universitären Herausforderungen in der Alpenrepublik vorbereitet. Dank des konsequenten Durchgreifens der Direktorin hat sich die Lage mittlerweile wieder beruhigt.

Der Vorstudienlehrgang der Wiener Universitäten (VWU) ist im 15. Bezirk beheimatet. 900 Studierende aus aller Herren Länder werden hier unterrichtet. 200 davon sind Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind und Deutschkurse in Anspruch nehmen, um den Aufgaben an den Universitäten in der Alpenrepublik gewachsen zu sein.

Lernidylle wurde gewaltig erschüttert
„Die Stimmung in unseren Kursen würde ich als sehr produktiv, weltoffen und bereichernd beschreiben“, sagte VWU-Direktorin Sonja Winklbauer zur „Krone“. Doch im April dieses Jahres wurde die beschriebene Lernidylle gewaltig erschüttert.

Drohungen und „Klo-Affäre“
Ein Studierender schüchterte mit Drohungen die Lehrerschaft ein, eine Studierende veranstaltete einen „Ekel-Terror“ auf der Damentoilette. Die Folgen: Kein Lehrer wollte den aggressiven Störenfried prüfen, und das traumatisierte Reinigungspersonal musste der Arbeit doppelt und dreifach nachgehen.

„Ausnahmefälle“
„Das waren zwei absolute Ausnahmefälle. Wenn es zu schwierigen Situationen kommt, ist es wichtig, bestimmt unter Einbeziehung aller beteiligten Personen zu reagieren“, so Winklbauer. Seither soll es beim VWU zu keinen derartigen Fällen mehr gekommen sein.

Matthias Lassnig, Gregor Brandl, Kronen Zeitung

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