09.11.2019 17:57 |

Salzburger Liga

Hallwang gab zum Kehraus nochmals Fersengeld

Bereits seit Freitag stand fest, dass Eugendorf heuer nicht mehr von der Salzburger Liga-Spitze zu verdrängen ist. Während sich die unmittelbaren Verfolger schadlos hielten, enteilte im Tabellenkeller Hallwang noch Schlusslicht Puch - dank eines fragwürdigen Elfmeters am Ende.

Das Bild im Vorderfeld der Liga bleibt zur Winterpause unverändert: Nach Eugendorfs 2:1-Sieg gegen Thalgau zogen die Verfolger nach. Adnet erzielte erstmals nach über drei Jahren wieder sieben Tore in einem Spiel, bezwang Altenmarkt mit 7:3. Dabei lagen die Pongauer nach einem Heber fast von der Mittellinie und einem langen Ball dank Doppelpacker Bozic schon früh 2:0 in Führung. Die Schnöll-Crew drehte aber noch das Spiel. Der Dritte Zell am See holte indes bei Union Hallein ein verdientes, aber glücklich entstandenes 2:1. Beim Siegtor übersah der Referee ein passives Abseits, Knipser Simon Viertler netzte eiskalt. „Der Andere war fünf Meter im Abseits, lässt den Ball zwischen den Beinen durch und dann heißt es, er hat nicht eingegriffen. So eine Regelauslegung habe ich noch nie gesehen“, griff sich Hallein-Coach Wintersteller an den Kopf. Der aber zugab: „Zell hatte die besseren Chancen, der Sieg geht in Ordnung.“

Letzter jetzt vier Punkte hinten
Zum Kehraus enteilte im Keller derweil Hallwang Rivale Puch. Während Puch ein 1:0 dank Yüksel-Handselfer gegen Bergheim noch aus der Hand gab (1:3), gewann Hallwang 3:2 gegen Straßwalchen. Zweifachschütze Ripic traf jeweils per Strafstoß - einmal nach Foul an ihm selbst, am Ende dann erneut. „Das war strittig“, gab Hallwang-Coach Schöberl zu. Die Gäste reklamierten, dass Hallwangs Leitner vom eigenen Mann getroffen wurde, der Elferpfiff folgte dennoch auf dem Fuß.

Walter Hofbauer
Walter Hofbauer
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