Im Zuge der „Krone“-Westligaserie sprach Kuchls Obmann Josef Forsthuber über die Philosophie der Tennengauer sowie darüber, wie die Zukunft bei den „Teufeln“ aussehen soll.
Seit Sommer 2022 hat Josef Forsthuber das Amt des Obmanns bei Westligist Kuchl inne. Und sein Ziel war von Anfang an klar: „Unsere Philosophie ist es, den Nachwuchs stark zu forcieren!“
Kuchler mit Fünf-Jahres-Plan
Dafür hat man im Tennengau auch einen Fünf-Jahres-Plan erstellt. Der sieht vor, dass in diesem Zeitraum vier bis fünf Eigenbauspieler den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen. „Nach der Saison 2021/22 wollten wir etwas verändern. Und diese Linie wollen wir beibehalten. Ich vergleiche es immer mit einer Bobbahn, man kann ein bisschen links und rechts fahren, aber das Wichtigste ist, dass man es ins Ziel schafft“, erklärt der Obmann.
Für den die Jugend ein besonderes Anliegen ist: „Es ist einfach wichtig, die Nachwuchsarbeit zu forcieren. Wir können schon stolz sein, derzeit haben wir acht Kuchler im Team. Diesen Weg wollen wir natürlich beibehalten.“
Dass es von Kuchl in die weite Fußball-Welt gehen kann, haben bereits andere bewiesen. Matthias (Rapid) und Simon Seidl (BW Linz) kicken zum Beispiel in der Bundesliga, Lukas Buchegger kämpft mit St. Pölten um den Aufstieg ins Oberhaus. „Die Burschen hatten den Willen und Ehrgeiz dazu, das macht uns schon stolz“, freut sich Forsthuber.
Aller Anfang ist schwer
Der aufgrund seines Sohnes zu den „Teufeln“ kam. „Er hat hier gespielt. Als ich dann gefragt wurde, ob ich Obmann werden will, habe ich angenommen. Weil ich gesehen habe, dass da etwas entsteht.“ Zu Beginn machte sich in der Gemeinde aber auch Skepsis breit: „Es war gleich die Frage da, warum da einer aus der Stadt Salzburg Obmann bei Kuchl wird. Sie haben aber schnell gemerkt, dass man mit mir gut reden kann“, schmunzelt der Klub-Boss.
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