Zahlreiche Experten für Cyber Security trafen sich am Mittwoch in der Mozartstadt. Die Hacker-Konferenz stand im Zeichen der umfassenden Internetsicherheit. Der Tenor: Die Daten von Bürgern und Firmen sind nahezu täglich vermehrt in Gefahr...
Nichts dominiert die Nachrichtenlage derzeit mehr als die Kriege im Iran und der Ukraine. Doch während dort Raketen fliegen, Drohnen explodieren und Bomben einschlagen, gibt es in der digitalen Welt täglich Millionen von Angriffen – auf Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder Privatpersonen.
Martin Herfurt, Inhaber der in Puch ansässigen Firma IT-Wachdienst, hat Jahrzehnte Erfahrung und Wissen zum Thema Sicherheit im Internet gesammelt. Er lud am Mittwoch zur HXZone (gesprochen Hackzone) – einer Hacker-Konferenz zum Thema Cybersecurity im Jazzit.
Sein Beweggrund: „Ich bin seit Jahren international auf Konferenzen unterwegs und jedes Mal, wenn ich heimkomme, sehe ich diese Leere zu diesem Thema. Darum habe ich selbst die Hackzone ins Leben gerufen!“ Eine der größten Gefahren sei das Absaugen von Daten.
Auch Gemeinden seien zunehmend davon betroffen, wie Herfurt erklärt: „Gemeindeämter halten alle persönlichen Informationen über ihre Bürger. Man bekommt immer wieder mit, dass diese Daten verloren gehen.“ Die Bedrohungslage sei in den vergangenen Jahren weiter angewachsen.
Die Bedrohung trifft auch immer mehr Firmen, wie Florian Walther in seinem Vortrag schildert. Der IT-Experte referierte zum Thema „Wie man einen Cyberangriff überlebt“. Solche Ransomware-Angriffe über Mails mit schadhaften Links können Firmen wochenlang lahmlegen.
Man könne sich mit guter Vorbereitung, einfachen Systemen, Sicherheitskopien oder Fachkräften schützen – um nur einige Faktoren zu nennen. Die wenigsten Unternehmen seien allerdings ausreichend abgesichert.
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