Bei Länderspielreisen

DFB setzt Zeichen gegen Frauendiskriminierung

Fußball International
07.11.2019 16:06
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will künftig bei der Auswahl von Länderspielreisen noch stärker die politische und gesellschaftliche Lage im Gastgeberland berücksichtigen. Wie der deutsche Verbandschef Fritz Keller am Donnerstag in einem Betrag der Zeitung „Die Welt“ erklärte, gehe es darum, welche Werte „unverhandelbar“ seien. Keller nannte dabei explizit Frauenrechte.

Fritz Keller habe daher in seiner ersten Präsidiumssitzung beim Deutschen Fußball-Bund eine Beschlussvorlage eingebracht, „auf deren Grundlage wir keine Auswahlmannschaften mehr zu Spielen in Ländern antreten lassen, in denen Frauen nicht gleichberechtigt und frei von Diskriminierung Zugang zu Fußballstadien oder anderen Sportstätten gewährt wird“. Dieser Vorschlag sei einstimmig vom DFB-Präsidium angenommen worden, schrieb Keller.

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