Colop-Innovation

Welser drücken digitaler Welt den Stempel auf

Auf den ersten Blick schaut das Hightech-Gerät wie eine Computer-Maus aus. Lichter blinken. Mittels App erfolgt die Programmierung. Fast intuitiv wird der e-mark aus dem Hause Colop bedient und hinterlässt Bilder, Logos und Schriftzüge. Mit dem digitalen Stempel öffneten sich die Welser die Tür zu einer neuen Welt.

Zu Jahresbeginn stellte Colop den e-mark in Frankfurt vor. In Europa erobert die Innovation aus Wels nach und nach Büros - und private Haushalte. „Er wird unglaublich vielfältig eingesetzt - für uns tut sich da eine irrsinnige Bandbreite auf“, sagt Geschäftsführer Ernst Faber über das neue Produkt, das zuletzt beim Landespreis für Innovation ausgezeichnet wurde.

Digital-Sparte ist eigene Firma
Vor acht Jahren hat der Stempelerzeuger mit der Entwicklung des e-mark begonnen. „Die digitale Welt zieht nicht an den Stempeln vorüber - das war uns da schon klar“, so Faber. Gemeinsam mit dem schwedischen Erfinder Alex Breton trieb das Unternehmen die Entwicklung voran, gründete schließlich auch Colop Digital, wo auch mit Hewlett Packard zusammengearbeitet wird. Eine kleine Firma ist die Digital-Sparte, eingebettet in die Strukturen des Traditionsbetriebs. Die Büros sind auf einem angemieteten Areal in Containern gleich neben der Colop-Zentrale untergebracht.

Team mit 12 Mitarbeitern
12 Mitarbeiter zählt das Team, das sich der Weiterentwicklung des digitalen und mobilen Druckens verschrieben hat. Abseits davon soll die Bekanntheit und der Verkauf des e-mark vorangetrieben werden. Der wachsende Do-it-yourself-Trend ist dabei ein echter Treiber. „Die Menschen haben das Bedürfnis, kreativ zu sein. Wir arbeiten so viel digital, da braucht man das als Ausgleich“, so Faber.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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