31.10.2019 14:37 |

Mit Schock-Garantie!

Berufsrettung mahnt mit Grusel-Clip zur Vorsicht

Es ist die Nacht der Geister, Dämonen und Kobolde - und die wissen nun mal, wie man richtig feiert. Doch zumeist fließt auch an Halloween der Alkohol in Strömen. Zum Fürchten ist daher auch die Einsatzbilanz der Wiener Berufsrettung in der Halloween-Nacht im vergangenen Jahr. So war jeder fünfte Einsatz eines Rettungswagens in Wien ein Alko-Einsatz. Mit einem schaurigen Video ruft die Berufsrettung deshalb dazu auf, beim Trinken aufzupassen.

Mit einem wahren Horror-Clip inklusive Schrecksekunde sowie bedrohlicher und altbewährter musikalischer Untermalung mahnen die Helfer der Berufsrettung zu erhöhter Vorsicht beim Alkoholkonsum - ganz unter dem Motto: Werde für unsere Notfallsanitäter nicht zum Zombie. Pass beim Trinken auf dich und deine Freunde auf.

Schaurige Vorjahresbilanz
Und der Aufruf ergeht wahrlich nicht zu Unrecht, betrachtet man die Einsatz-Dichte der Rettung in der Halloween-Nacht 2018. „Im Schnitt haben wir alle 15 Minuten einen Alko-Einsatz“, berichtet Berufsrettungssprecher Andreas Huber gegenüber krone.at. Die meisten davon habe es im Vorjahr kurz vor Mitternacht und dann zwischen 2 Uhr und 5 Uhr früh gegeben. Bei jedem fünften Einsatz der Rettung war bei den Hilfesuchenden also Alkohol im Spiel - kein einfaches Unterfangen für die Helfer.

Mehr Fahrzeuge auf den Straßen
Um auch für die heurige Halloween-Nacht entsprechend vorbereitet zu sein, hat die Wiener Berufsrettung auch die Zahl der Fahrzeuge auf Wiens Straßen erhöht. „Es sind mehr als zehn Fahrzeuge mehr im Dienst als in einer durchschnittlichen Nacht“, erklärt Huber. Unterstützung bekommt die Rettung dabei auch von den Johannitern und dem Samariterbund.

Tipps für ein schaurig-schönes Halloween
Damit die Leichenblässe Teil der Kostümierung bleibt und im Laufe der Halloween-Nacht nicht das Ergebnis einer Unmenge konsumierten Alkohols ist, hat die Berufsrettung auch noch ein paar Tipps parat:

„Bitte auf sich selbst sowie Freundinnen und Freunde, mit denen man unterwegs ist, aufpassen“, empfiehlt Huber. „Und sich nicht überschätzen und besser einmal früher nach Hause gehen, als in einem Rettungsauto und dann im Krankenhaus zu landen.“

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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