Die „Krone“ begleitete die Fans am Tag der Abfahrt auf der Streif von der Anreise mit den Öffis bis zur Party in der Innenstadt von Kitz. Trotz „falschem Sieg“ herrschte eine ausgelassene Stimmung.
Fast komplett leer ist der Bahnsteig in der Silberstadt Schwaz am Samstag um kurz vor 9 Uhr. Dass in zweieinhalb Stunden das legendäre Abfahrtsrennen der Herren auf der Streif in Kitzbühel über die Bühne gehen wird, könnte man beinahe vergessen. Als die ersten Fans mit ihren Bierpaletten die Treppen hochkommen – einige von ihnen mit Österreich-Fahnen im Gesicht bemalt -, zeichnet es sich langsam ab, dass an diesem Tag ein sportliches Großevent stattfindet.
Bei der Haltestelle Jenbach wird der Zug schon voller.
Im Zug wird es kuschelig – und beginnt die Party
Wer immer noch nicht weiß, dass eines der legendärsten Rennen im Kalender ansteht, wird durch die freundliche Stimme der Schaffnerin daran erinnert. „Unser Zug wird ab jetzt voller, bitte verstauen Sie ihr Gepäck oben auf den Ablagen und belegen Sie keine Sitzplätze damit.“
Wer in die Gamsstadt möchte, muss in Wörgl auf einen anderen Zug umsteigen. In der Doppelgarnitur, die schon sehr gut gefüllt ist, wird es sehr kuschelig, heißt es zusammenrücken.
Gute Stimmung schon vor dem Rennen
Ein Fan aus Tirol kommt mit einem aus Vorarlberg schnell ins Gespräch. Wer wohl gewinnen wird, diskutieren sie. Und beide sind sich sehr schnell einig: „Marco Odermatt oder Vincent Kriechmayr.“ Während sich die beiden unterhalten, nimmt eine junge Frau, die zur Fangruppe des Tirolers gehört, den Bluetooth-Lautsprecher in Betrieb. Zum Song „Cordula Grün“, den sie auflegt, singen sofort mehrere Fans fröhlich mit. Partystimmung schon vor dem Rennen.
Während die ersten Jägermeister verteilt werden, unterhalten sich zwei andere Fans über Tickets für das Rennen. „Als ich meiner Freundin erzählt habe, dass alle Tickets schon ausverkauft sind, konnte sie es kaum glauben“, meint einer mit verschmitztem Lächeln.
„Abfahrt war gewaltig geil“
Angekommen in der Gamsstadt, suchen sich die Fans die besten Plätze. Ein junger Skifan weiß sofort, wo man die beste Sicht hat – und klettert auf einen Baum. Nach dem Rennen geht es ab in die Innenstadt.
„Die Abfahrt war echt gewaltig geil. Leider gab es einen falschen Sieg. Aber es war ein super Rennen. Jetzt gehen wir noch g’scheid in Kitzbühel fort“, sagt Simon Springl. Wo genau, ist nicht so wichtig.
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