Österreich senkte 2024 seine Treibhausgasemissionen um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe dafür waren mildes Wetter, schwache Konjunktur und wirksame Klimamaßnahmen wie erneuerbare Energien, Heizungsumstiege und E-Mobilität. 2025 folgte jedoch wieder ein Plus von 1,5 Prozent, vor allem aufgrund geringerer Wasserkraft. Könnten E-Autos der Schlüssel zur Klimafreundlichkeit sein? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!
Allein 2025 wurden in Österreich 60.651 neue E-Autos zugelassen. Das sind über 21 Prozent aller Neuwagen. Das Land habe laut Umweltminister Totschnig beim Klimaschutz viel erreicht – vom Wasserkraft-Ausbau bis zur E-Mobilität.
Greenpeace warnt jedoch, dass die Treibhausgasemissionen 2025 erstmals EU-Grenzwerte überschritten hätten und fordert deshalb ein verbindliches Klimagesetz, den konsequenten Ausstieg aus Öl und Gas sowie das Ende klimaschädlicher Subventionen wie dem Dienstwagenprivileg.
Verkehrsminister Hanke (SPÖ) möchte daher auf Nischenprodukte setzen, etwa auf die Halbleiterproduktion, und Österreichs Innenstädte autofrei machen. Steuererleichterungen seien aktuell aber keine Option, sondern Maßnahmen wie die ÖBB oder andere Mobilitätsstrategien auszubauen.
Sehen Sie in dem Vorstoß zu E-Mobilität und autofreien Städten einen Schritt in die richtige Richtung oder politische Verbotskultur? Wäre für Sie der Umstieg auf das Fahrrad, den Fußgängerverkehr bzw. E-Autos realistisch? Welche Argumente oder Faktoren sprechen für Sie gegen diese Maßnahmen? Welche (sinnvollen) Alternativen für den Klimaschutz würden Sie begrüßen?
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