28.10.2019 21:34 |

Rettung scheiterte

Brite starb kopfüber auf hohem Rauchfang hängend

Ein Mann, der stundenlang kopfüber an einem mehr als 80 Meter hohen Rauchfang hing, ist trotz verzweifelter Rettungsversuche der britischen Polizei und Feuerwehr gestorben. Anrainer im nordenglischen Carlisle hatten bereits in der Nacht auf Montag Schreie und Jammern aus großer Höhe gehört. Der Tod des Mannes wurde nach stundenlangem Kampf am frühen Abend festgestellt.

Warum und wie der Mann auf den riesigen Kamin geklettert war, ist noch völlig unklar. Er sei zwischen 50 und 60 Jahre alt und stamme aus Carlisle, teilte die Polizei am Abend mit. Auf Bildern war zu sehen, wie der Mann hilflos kopfüber an dem Rauchfang hing - nur ein Seil an einem seiner Beine schien seinen Absturz zu verhindern. Er baumelte dort mit nacktem Oberkörper und bei bitterer Kälte.

Nach 14 Stunden war Kletterer in 80 Metern verstorben
Helfer hatten verzweifelt versucht, den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien und ihn heil auf den Boden zu bringen. Ein Rettungsversuch mit einem Hubschrauber scheiterte, am Nachmittag kam dann eine besondere Hebebühne zum Einsatz. 14 Stunden nach dem ersten Notruf konnten die Helfer nur noch den leblosen Körper bergen.

Die Straßen in der Umgebung des Kamins, der einst zu einer Baumwollfabrik gehörte, wurden gesperrt. Er wurde 1836 errichtet und zählte damals zu den höchsten Rauchfängen der Welt.

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