23.10.2019 06:17 |

Weltcup-Auftakt

Feller: „Als Papa werde ich noch schneller sein!“

Manuel Feller trägt am Sonntag beim Weltcup-Auftakt in Sölden die Hoffnungen der heimischen Fans auf einen Podestplatz im Riesentorlauf. Er verspricht: „Als Papa werde ich noch schneller sein.“

Eigentlich sollte sich alles ausgehen: zuerst das Rennen am Sonntag in Sölden, dann Papa werden. Sollte es dennoch zu Überschneidungen kommen, ist klar, wie die Prioritäten gesetzt werden. „Ich werde bei der Geburt dabei sein, so etwas erlebt man nicht jeden Tag“, sagt Feller. Logischerweise.

Kein Zugpferd
Es gibt ja Theorien, dass Rennfahrer als Papa risikoscheuer, langsamer werden. Bei Feller wird das nicht zutreffen: „Als Papa werde ich noch schneller sein!“ Österreichs Team würde ein Feller-Ausfall in Sölden hart treffen. Der Tiroler ist als 13. der Weltrangliste bester rot-weiß-roter Riesentorläufer, trägt unsere (kleinen) Podesthoffnungen. „Ich fühle mich nicht als Zugpferd. Wir sind eine starke Truppe, die sich gemeinsam nach vorne pusht.“

Dass Manu, der eine Wohnung in Salzburg-Rif in der Nähe seines Konditrainers und Physios bezogen hat, nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher um ein Vielfaches mehr im Rampenlicht steht, ist ihm klar.

Viel zu große Fußstapfen
„Niemand kann, darf und wird erwarten, dass ich in Marcels Rolle schlüpfe. Diese Fußstapfen sind viel zu groß.“ Aber: „Wir werden uns den Hintern aufreißen für die Fans. Dann werden wir weiter Grund zur Freude haben.“ Die Fragen nach dem fehlenden Weltcup-Sieg (bisher zweimal Zweiter, einmal Dritter, achtmal Vierter) sollen sich bald in Luft auflösen. Sie belasten Feller nicht. „Es ist nicht meine Art, mir bestimmte Ergebnisse als Ziel zu setzen. Ich will immer einen Schritt nach vorne machen, der Rest passiert von allein.“

Für Benjamin Prantner ist Sölden das Debüt als Cheftrainer der ÖSV-Riesentorläufer. Er hat nicht nur Feller, sondern auch Stefan Brennsteiner auf der Rechnung. „Wenn er seine Trainingsleistungen umsetzt, schaut’s gut aus.“ Kandidaten für Überraschungen mit hohen Nummern: Roland Leitinger, Patrick Feurstein.

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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