22.10.2019 10:30 |

Holpriger Neustart

Öffi-Chaos im Drautal: Lotsen weisen Fahrgäste ein

Nach dem Chaos bei Bus und Bahn zu Beginn des neuen Schuljahrs erfolgte am Montag der zweite Anlauf für das neue Mobilitätsprojekt zwischen Villach und Spittal. Und auch der Neustart verlief nicht ganz nach Plan. Bis schließlich jedes Zahnrad reibungslos ins andere greift, werden an Bahnhöfen und Busstationen Losten anwesend sein, die den Fahrgästen den Weg weisen sollen.

„Ich lade alle Politiker dazu ein, sich in den Bus zu setzen und von Stuben nach Spittal zu fahren“, sagt Elfriede Glabutschnig. Sie bezeichnet die Fahrpläne als Hohn: „Mein Sohn war vor der Fahrplanumstellung 30 Minuten lang unterwegs. Jetzt würde er dafür mehr als eine Stunde brauchen. Da bringe ich ihn lieber mit dem Auto hin.“

Christian Heschtera, Chef vom Verkehrsverbund, kann das nicht nachvollziehen: „Der Bus fährt ja immer noch. Er ist am Montag nur zu spät gekommen.“

Neustart verlief etwas holprig
Seit Wochen werde an der Behebung der Pannen gearbeitet. Heschtera hat sich zum Neustart selbst in einen Bus gesetzt, um zu beobachten, ob alles klappt: „Bei einer Linie hat der Anschluss mit der S-Bahn nicht funktioniert.“ Schuld hatten zwei geschlossene Schranken mit zu langen Wartezeiten. Heschtera: „Wir sind bemüht, auch die letzten Probleme aus dem Weg zu räumen.“ Die Buslotsen würden solange eingesetzt, bis sich alle Fahrgäste zurecht finden.

Gerlinde Schager, Kärntner Krone

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