19.10.2019 05:49 |

Regionalliga Salzburg

Fötschl mit verrücktem Sieg verabschiedet

Die SAK-Elf bereitete dem geschasstem Trainer Andi Fötschl mit einem Spalier, in das auch Gegner Seekirchen einreihte, einen berührenden Abschied. In den letzten 30 Minuten wurde dann ein 2:3-Rückstand noch in ein 6:3 gedreht, mit dem 14. Sieg gar die Anifer (Westliga-)Rekordserie eingestellt.

Minutenlanger Applaus, als Fötschl durch ein Spalier aus SAK- und Seekirchen-Spielern vor Matchbeginn „einlief“, mit dem Gegner abklatschte und jeden seiner Kicker herzte.

Standing Ovations und Fötschl-Sprechchöre für den mit dem Schlusspfiff entlassenen SAK-Trainer, als er auf der Betreuerbank den Tränen der Rührung freien Lauf ließ.

Dazwischen 90 Minuten Fußball nach der verrücktesten Choreographie, die man in Nonntal seit langem erlebt hat. Erst egalisierte Oberst mit einem Eigentor in Bedrängnis Raischls frühe Führung, dann brachte Jukic den SAK zum optimalen Zeitpunkt vor der Pause erneut in Front. Doch in die zweite Hälfte startete Seekirchen besser, drehte durch den eingewechselten Rexhepi, Neuhofer den Spieß um.

Ausgleich entfesselte neue Offensive

Stadlmann ließ die Gästeführung freilich nur zwei Minuten gelten, traf in seinem zweiten Versuch zum 3:3 – und entfesselte damit eine neue Nonntaler Offensive. Erneut Jukic und zweimal Taferner ließen Blau-Gelb schlussendlich über ein 6:3 jubeln. Sieg Nummer 14 en suite! Womit Anifs (saisonübergreifende) Westliga-Rekordserie eingestellt ist.

„Das sind alles unvergessliche Momente, das macht mich zugleich traurig und glücklich. Wie sich die Spieler vor allen von mir verabschiedet haben, zeigt, dass ich zu ihnen einen guten Draht habe.“ Einen Seitenhieb konnte sich Fötschl nicht verkneifen: „Das Team dreht ein 2:3 in ein 6:3 - da braucht es ja neuen Input.“

Regionalliga vom Freitag:

SAK - Seekirchen 6:3 (2:1). Tore: Raischl (9.), Jukic (44., 63.), Stadlmann (61.), Taferner (77., 82.); Oberst (33., Eigentor), Rexhepi (51.), Neuhofer (59.). - St. Johann - Wals-Grünau 2:2 (2:0). Tore: Scherer (6.), Kappacher (29.); Füreder (83.), Bernhofer (89.).

Harald Hondl
Harald Hondl
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