Technologie-Institut

Von autonomen Autos bis hin zur Zahnbürste

Noch sind die meisten Arbeitsplätze leer, bald wird sich das aber ändern. Am Donnerstag wurde das neue „Secure and Correct Systems Lab“ im Linzer Technologie-Institut eröffnet. Im Zentrum der Forschung steht, Sicherheitsprobleme zu bekämpfen. Diese reichen von autonomen Autos bis zur elektronischen Zahnbürste.

Smartphone, selbstfahrende Staubsauger und Rasenmäher, Chipschlüssel oder ganze Smart-Home-Anlagen sind in unseren Alltag integriert. Bereits jeder vierte Österreicher erleichtert sich seinen Haushalt mit zumindest einem „smarten“ Angebot. Diese Geräte sind permanent online und vernetzt. Was natürlich auch Gefahren eines Hackerangriffs fördert. Bei einer Demo zeigten Experten, wie leicht man sich teilweise in solche Netze hacken und die Wohnungstüre per Klick öffnen kann. Durch das Zusammenspiel von Informatikern, Technikern und Physikern am neuen „Secure and Correct Systems Lab“ auf der JKU sollen diese Sicherheitslücken erforscht und bekämpft werden.

Sicherheit für Oberösterreichs Wirtschaft
„Vom LIT ,Secure and Correct Systems Lab’ profitieren die heimischen Unternehmen aber gleich doppelt: Es entstehen dadurch nicht nur marktfähige Dienstleistungen im Land, sondern diese neuen Dienstleistungen schaffen vor allem auch Sicherheit für Oberösterreichs Wirtschaft“, freut sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

„Keine Wunderdinge erwarten“
Die Experten im neuen Labor freuen sich endlich mit ihrer Forschung starten zu können, treten aber auf die Euphoriebremse. „Man darf sich keine Wunderdinge von uns erwarten. Security-Probleme bedürfen langer und harter Arbeit. Von manchen Problemen wissen wir bereits seit 30 Jahren Bescheid, machen die Fehler aber trotzdem noch immer“, so Professor Robert Wille.

Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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