15.10.2019 10:20 |

Fund in Pompeji

Fresko zeigt blutigen Kampf zweier Gladiatoren

In der Ruinenstadt Pompeji nahe der italienischen Hafenstadt Neapel haben Archäologen ein Fresko freigelegt, das äußerst realistisch das Ende eines blutigen Gladiatorenkampfes zeigt. Einer der beiden Kämpfer hat sein Schild fallen lassen und geht schwer verwundet zu Boden. Gefunden wurde die Abbildung im Untergeschoss eines Hauses, das vermutlich als Schenke und Bordell diente.

Das Fresko wurde in einem Areal gefunden worden, in dem die Forscher bis dato noch nie gegraben hatten. Das Wandbild mit den beiden Gladiatoren, die klar an ihren unterschiedlichen Rüstungen zu erkennen sind, ist rund einen Meter breit und 1,5 Meter hoch. Der italienische Kulturminister Dario Franceschini mit sprach von einem „beispiellosen Fund der Archäologen“.

Zahlreiche bedeutende Funde
Erst im Februar wurde in der italienischen Ausgrabungsstätte ein Fresko mit Narziss freigelegt. Das Wandgemälde im Atrium eines Hauses zeigt in leuchtenden Farben jenen Menschen aus der griechischen Mythologie, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt.

In letzter Zeit sind etliche bedeutende Funde in der Ausgrabungsstätte nahe Neapel gemacht worden: Neben Skeletten mehrerer Menschen wurden auch die Überreste eines Pferdes (Bild unten) gefunden.

Zieht Jahr für Jahr Millionen Touristen an
Pompeji ist eine der berühmtesten Ausgrabungsstätten der Welt und gehört zu den meistbesuchten Attraktionen in Italien. Die Stadt war 79 nach Christus bei einem massiven Vulkanausbruch verschüttet worden, der Großteil der 20.000 Bewohner starb unter einer Schicht aus Lava, Schlamm und Asche.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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