07.10.2019 08:05 |

Im Tauerntunnel

Floriani haben die Pflicht-Übung bestanden

Vor 20 Jahren kam es zu einem verheerenden Auffahrunfall im Tauerntunnel, der einen enormen Brand auslöste. Zwölf Menschen starben in den Flammen, 48 weitere wurden verletzt. Damit sich so eine Katastrophe nicht wiederholt, übten am Samstag 140 Einsatzkräfte vier Stunden lang.

Wenn er an den verheerenden Brand von 1999 zurückdenkt, weiß Ortsfeuerwehrkommandant Harald Pfeifenberger: „So etwas darf sich nicht wiederholen. Deshalb üben wir.“ Seit dem Unglück wird verpflichtend alle vier Jahre für den Ernstfall geprobt. Pfeifenberger war bei der Tunnelübung am vergangenen Samstagabend Einsatzleiter für die Feuerwehr Zederhaus, die mit 20 Personen vertreten war.

Das Szenario: Ein Auffahrunfall von zwei Pkws und einem Lkw. Vier Schwerverletzte galt es aus den Wracks zu retten. Und das in völliger Dunkelheit, denn ein technischer Defekt mit Schwelbrand legte die Beleuchtung lahm.

Die Floriani befreiten die Unfallopfer und übergaben sie den Rettungskräften vom Roten Kreuz. Auch zwei Mitarbeiter der Asfinag führten sie aus der stark verrauchten Tunnelröhre. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert. Wir haben unsere Ziele erreicht“, zeigt sich Pfeifenberger zufrieden.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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