Gefahrenstelle

Raser ignorieren Tafel: Schlaflos wegen Schulweg

Für schlaflose Nächte sorgt der gefährliche Schulweg bei einer Volksschülerin aus St. Marienkirchen bei Schärding. Autofahrer brausen auf der Hauptstraße zwischen Eggerding und Schärding an den Kindern vorbei, die dort die Straße überqueren müssen. Bemühungen, die Stelle zu entschärfen, blieben bisher erfolglos.

Aktuell leben in der Neubausiedlung in St. Marienkirchen bei Schärding vier schulpflichtige Kinder, in den nächsten Jahren müssen aber noch weitere 20 Knirpse den gefährlichen Schulweg meistern. Vater Bernhard Veitschegger: „Unsere Siedlung ist an und für sich nicht weit von der Volksschule in St. Marienkirchen entfernt.“ Sorgen bereitet Veitschegger aber die Schlüsselstelle an der Hauptstraße: „Diese Stelle ist etwa 200 Meter nach Ortseinfahrt. Das Ortsschild ist für kaum einen Autofahrer Grund, die Geschwindigkeit zu verringern.“

Eltern begleiten Tochter
Da Bernhard Veitschegger will, dass seine Tochter selbstständig zur Schule geht, wird Luise (6) von den Eltern begleitet. „Wir lassen sie dabei selbstständig die Gefahrenstelle überqueren. Unsere Tochter stand aber dort schon oftmals mehrere Minuten, hatte keine Chance, die Straße zu überqueren. Die Erlebnisse führen bei ihr zu schlaflosen Nächten.“ Wünschen würde sich der Vater, dass die Stelle besser markiert wird – er sagt: „Damit jeder sieht, dass es sich hier um einen Schulweg handelt. Ideal wäre eine Radarbox. Das ist das effektivste Mittel.“

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