18.09.2019 10:38 |

Kommt es nach Europa?

Huawei Mate 30: Was man schon zu wissen glaubt

Am Donnerstag enthüllt der chinesische Mobilfunkgigant Huawei sein nächstes Top-Smartphone: das Mate 30 (Pro). Inmitten des Handelsstreits zwischen China und den USA, der unter anderem zur Folge hat, dass Huawei keinen Zugriff mehr auf Google-Dienste hat, brodelt die Gerüchteküche wie noch nie. Kommt das Mate 30 ohne Google-Dienste überhaupt nach Europa? Welche Hardware-Besonderheiten hat die Neuheit? Wie sieht es aus? Wir fassen zusammen, was man schon zu wissen glaubt.

Der Elefant im Raum ist beim Mate 30 sicherlich die Frage, ob das Gerät ohne Google-Dienste überhaupt außerhalb von China auf den Markt kommt. Während man in China gewohnt ist, keinen Zugriff auf Googles Play Store und andere Angebote des US-Konzerns zu haben, erwarten das Android-User außerhalb Chinas durchaus.

Google-Play-Dienste kann man nachinstallieren
Import-Erfahrene wissen zwar, dass man die Google-Dienste im Zweifel recht unkompliziert nachinstallieren kann, einer breiten Masse von Nutzern ist diese Vorgehensweise aber wohl nicht zumutbar. Es wird also spannend, ob Huawei das Mate 30 nach Europa bringt oder ob die Sanktionen in der neuen Welt den Mate-30-Verkauf in der alten verhindern.

Display soll 6,7 Zoll groß werden
Unabhängig von der Software auf dem Gerät sind bereits viele Hardware-Infos und sogar Bilder des Mate 30 durchgesickert. Demnach wird das Mate 30 - wenig überraschend - auf Huaweis jüngst auf der IFA vorgestellten neuen Kirin-990-Prozessor, laut „The Verge“ womöglich mit 5G-Modem, setzen. Das Display mit eingebautem Fingerscanner soll 6,7 Zoll in der Diagonale messen, auf OLED-Technik setzen und - das vermutet ein auf Samsung-Leaks spezialisierter Twitter-Account - mit 2340 oder 2600 mal 1200 Pixeln auflösen.

Kamera mit drei Objektiven
Die Kamera des Mate 30 dürfte drei verschiedene Objektive sowie einen Tiefensensor bieten und ist auf der Rückseite des Gerätes in einem kreisförmigen Modul verbaut. Haupt- und Weitwinkel-Kamera sollen mit 40 Megapixeln auflösen, eine Kamera mit fünffachem Zoom mit acht Megapixeln soll es ebenfalls geben. Es ist zu erwarten, dass Huawei die Kamera wieder mit Extras wie einer Motiverkennung oder einem Nachtmodus bewirbt. Der Akku soll 4500 Milliamperestunden groß sein, die Frontkamera mit 32 Megapixeln auflösen.

Vierstellige Preise zu erwarten
Wie schon der Vorgänger dürfte auch das Mate 30 andere Geräte kabellos laden können, wenn man sie auf die Geräterückseite legt. Den Verkaufsstart erwarten Marktbeobachter für Ende September bzw. Anfang Oktober, offen ist aber, ob das Gerät auch nach Europa kommt. Angesichts des Preisniveaus des Frühjahresmodells P30, das in der Top-Ausstattung eine Preisempfehlung von 1100 Euro hatte, sollte man bei entsprechend hochwertigen Mate-30-Modellen ebenfalls mit vierstelligen Preisen rechnen.

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