09.09.2019 21:30 |

Nicolai Grabmüller

Treffen mit Präsident macht nervöser als EM

Am Freitag startet Österreich in die Volleyball-Europameisterschaft in Belgien. Mit Nicolai Grabmüller ist auch ein Salzburger mit von der Partie.

Für Österreichs Volleyball-Asse wird’s ernst! Am Freitag startet das Team um den Henndorfer Nicolai Grabmüller mit dem Spiel gegen Gastgeber Belgien in die EM. „Die Vorfreude ist groß“, erklärt der 23-Jährige. „Es ist meine erste EM, ich freue mich voll drauf.“

Grabmüller trifft Bundespräsident van der Bellen

Der Salzburger macht keinen Hehl daraus, dass die Titelkämpfe das bisherige Highlight seiner Karriere darstellen. Ein weiteres gibt es heute mit der Verabschiedung beim Bundespräsidenten. „Vor dem Treffen bin ich vielleicht nervöser als vor der EM“, grinst Nico.

Es ist das erste Mal, dass er das Staatsoberhaupt persönlich kennenlernt. „Ich denke schon, dass er sich vorab ein bisschen über uns informiert hat“, glaubt Grabmüller.

EM-Gruppe schwer, „aber nicht unschaffbar“

Der mit dem ÖVV-Team in Gruppe B auf Belgien, die Slowakei, Spanien, Deutschland und Serbien. Als Favoriten gelten die Hausherren und Serbien. „Dazu wohl auch die Deutschen“, wie der Zwei-Meter-Hüne anmerkt.

Österreich muss unter die ersten Vier kommen, um den Einzug ins Achtelfinale zu schaffen. Das ist „nicht leicht, aber auch nicht unschaffbar. Die Deutschen haben wir ja schon mal geschlagen.“

Nachdem sich das ÖVV-Team erstmals aus eigener Kraft qualifizierte, wäre ein Aufstieg ein echter Coup. Die Vorbereitungsspiele verliefen zudem nicht gänzlich nach Wunsch. In sechs Partien gab es zwei Siege und vier Niederlagen (allesamt am Stück).

Gelungene Generalprobe

Immerhin: Die Generalprobe glückte, Nordmazedonien wurde im zweiten Vergleich mit 3:1-Sätzen bezwungen. „Für mich was es ein besonders wichtiger Sieg“, merkt Grabmüller an. Der musste zuvor gegen Rumänien und die Türkei aufgrund eines Infekts passen.

„Die Vorbereitung mit einem Sieg zu beenden, war mit daher besonders wichtig. Wir fliegen mit einem guten Gefühl nach Brüssel.“

Christoph Nister
Christoph Nister
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