05.09.2019 10:34 |

Hitze, Trockenheit

Schäden in Landwirtschaft in Höhe von 150 Mio. €

Während sich der heimische Tourismus über den Rekordsommer in Österreich durchaus freuen darf, gibt es in der Landwirtschaft auch in diesem Jahr aufgrund von Dürre und anhaltender Trockenheit nichts zu feiern. Eine erste Zwischenbilanz der Österreichischen Hagelversicherung ergibt einen entstandenen Schaden von insgesamt 150 Millionen Euro.

Der zweitwärmste Sommer der Messgeschichte brachte Hitzewellen und Trockenheit. Vor allem in Teilen Niederösterreichs, Oberösterreichs, Oberkärnten, der Obersteiermark sowie im Nord- und Mittelburgenland sei es im heurigen Jahr „viel zu trocken“ gewesen, erklärt Pressesprecher Mario Winkler. „Während das Wintergetreide trotz eines überdurchschnittlich warmen und vor allem im Norden niederschlagsarmen April - aber einem kühlen und regnerischen Mai - glimpflich davongekommen ist, haben mangelnder Niederschlag und die hohen Temperaturen in den Sommermonaten vielerorts das Grünland und den Mais in Mitleidenschaft gezogen“, so Winkler.

Ein Trend, der sich einmal mehr fortsetzt. So seien in den „letzten sechs Jahren in der Landwirtschaft aufgrund der Dürre ein Gesamtschaden in der Höhe einer Dreiviertelmilliarde Euro“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Hagelversicherung, Kurt Weinberger.

„Klimawandel längst bei uns angekommen“
Und weiter: „In Summe mit den anderen Wetterextremen Hagel und Überschwemmung beträgt der Gesamtschaden 2019 durch Ernteausfälle mehr als 150 Millionen Euro. Das zeigt: Der Klimawandel - mit all seinen Facetten - ist längst bei uns angekommen und hinterlässt vor allem in der Landwirtschaft seine Spuren.“

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