Kirche in Rohrbach

Sanierung des barocken Juwels verläuft nach Plan

Die Stadtpfarrkirche in Rohrbach-Berg wird von Grund auf saniert. Die Turm- und Dachsanierung - die erste Etappe - ist jetzt abgeschlossen. Derzeit wird an der Außenfassade gearbeitet, im Frühjahr geht es im Inneren und im Altarraum weiter. Helfer und Spender werden für die zweitteuerste Kirchenbaustelle in OÖ laufend gesucht.

Der Mariendom in Linz wird saniert, doch auch die Stadtpfarrkirche St. Jakobus in Rohrbach-Berg unterzieht sich einer Generalrenovierung: „Es ist die derzeit die zweitgrößte Kirchensanierung im Land“, sagt Albert Ettmayer. Er wohnt mit Blick auf die Stadtpfarrkirche und ist Sprecher des „Kirchenteams“, das sich dafür einsetzt, dieFinanzierung auf die Beine zu stellen. Immerhin muss die Pfarre ein Drittel tragen. Rund 4,5 Millionen Euro werden alle vier Bauetappen kosten, die sich bis ins Jahr 2023 ziehen.

Bausteinaktion in Planung
Momentan ist die Freude groß: „Turmsanierung, Gewölbesicherung und Dachrenovierung sindabgeschlossen, das Gerüst wurde entfernt“, sagt Ettmayer. Alles ist im Zeit- und Finanzplan. Nun geht es außen weiter, neben Professionisten legen auch viele freiwillige Helfer tatkräftig Hand an.Im Frühjahr will man mit den Innenräumen und der Altarraumgestaltung beginnen: „Mit 1,5 Millionen Euro die teuerste Etappe.“ Eine Bausteinaktion ist in Planung.

Teil des Jakobswegs
Pfarre, Gemeinde, Land Oberösterreich, Bundesdenkmalamt und die Diözese tragen die Kosten. Die Jakobskirche gilt als barockes Juwel, sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg dürftig saniert. Sie liegt auf dem neu beschilderten Jakobswegteilstück, das über Passau nach Santiago del Compostela führt.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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