28.08.2019 14:00 |

Pro & Contra

Braucht Österreich eine Erbschaftssteuer?

Die Nationalratswahl rückt mit jedem Tag näher und fast täglich kommen aus den Reihen der Parteien neue Vorschläge zur Gestaltung der künftigen Regierungsperiode. Nun wollen wir aber wissen, was die „Krone“-Community zu den Vorschlägen der Politiker zu sagen hat. Heute: die Erbschaftssteuer.

Das Kernthema der SPÖ ist nun wieder im Wahlkampf angelangt: die Erbschaftssteuer. Die SPÖ will eine „Millionärssteuer“ für Erbvermögen über einer Million Euro in Höhe von 25 Prozent; bei Erbschaften über zehn Millionen Euro sogar in Höhe von 35 Prozent. Weiters sollen nach den Plänen der SPÖ Chefin „Reiche und sehr Reiche“ eine jährliche Abgabe in Höhe von 0,5 - 1 Prozent auf ihr Vermögen entrichten. Dadurch sollen der österreichweite Mindestlohn von 1700 Euro finanziert und somit der Faktor Arbeit entlastet werden.

Doch nun wollen wir wissen, was halten unsere User von so einer Steuer? Was sind die Argumente der Leser? 

Ein ausführlicher Blick in die Postings zeigt: Die Seite, die sich für eine Erbschaftssteuer ausspricht, führt an, dass der Erbe noch keine Steuer bezahlt hat, aber ein Vermögen bekommt, für welches er nichts leisten musste. Zudem soll durch den Freibetrag von einer Million Euro verhindert werden, dass der Mittelstand und die kleinen Häuslbauer belastet werden. Weiters könne durch eine solche Steuer eine Entlastung des Mittelstandes und der Kleinverdiener finanziert werden.

Die Gegenseite führt hingegen an, dass durch so eine Steuer die Arbeitgeber aus Österreich wegziehen würden, um Ihr Vermögen zu sichern. Dadurch hätten die Österreicher mit einer hoheren Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Weiters wurde das Erbe bereits mehrfach besteuert - durch die Grundsteuer, die KESt, die Einkommenssteuer. Weiters haben die Reichen bereits die Möglichkeit, ihr Geld in Steueroasen zu parken und somit dem österreichischen Fiskus zu entgehen. 

Wie stehen Sie zur Erbschaftssteuer? Kann mithilfe einer solchen Steuer der Mittelstand entlastet werden oder führt das unweigerlich zu einer höheren Arbeitslosigkeit in Österreich? Diskutieren Sie in den Kommentaren mit! Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. 

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