Bruchlandung hingelegt

Pilot: „Da war ein starker Druck nach unten“

Berufspilot Christian Raudner und seine vier Passagiere mussten am Freitag wahre Schrecksekunden überstehen, als ihr Doppeldecker plötzlich nicht mehr hochgezogen werden konnte und am Flugplatz Gmunden in Gschwandt aufschlug. Verletzt wurde dabei erstaunlicherweise niemand. Raudner erklärt, was passiert war.

Nach der spektakulären Bruchlandung der Antonov AN 2 mit vier Passagieren (sie blieben unverletzt) am Flugplatz Gmunden schildert Pilot Christian Raudner die Schrecksekunden: „Ich bin zuvor hier schon mehr als 50-mal problemlos gelandet.“ Kurz vor dem Aufsetzen der Maschine habe er einen starken Druck nach unten verspürt. 

Fahrwerk abgerissen
Das Fahrwerk des Doppeldeckers streifte die Schwelle beim Pistenrand. Raudner: „Dadurch ist auch das rechte Fahrwerk abgerissen, eine korrekte Landung war nicht mehr möglich.“ Das Flugzeug wurde bei dem Aufprall schwer beschädigt, ob eine Reparatur überhaupt noch möglich ist, soll eine genaue Untersuchung zeigen.

Um einen Funkenflug durch Schleifen des Tragflügels auf der Piste zu vermeiden, hatte Raudner seine Maschine nach links in die Wiese neben der Landepiste gezogen und war nach einer Drehung dann auch zum Stillstand gekommen: „In meinen 35 Flugjahren war dies mein erster Unglücksfall und ich bin heilfroh, dass diese Bruchlandung für meine Passagiere und mich so glimpflich ausgegangen ist!“

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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