Straße soll warnen:

Neue Ideen gegen den toten Winkel

Der tote Winkel der Lastwagen, der gerade in Wels wieder ein tödlicher für eine Radfahrerin war, beschäftigt Verkehrspolitiker und -experten weiter. Neben den ab 2022 EU-weit verpflichtenden Abbiegeassistenten für neue Lkw setzt FPÖ-Politiker Günther Steinkellner Hoffnungen auch in eher ungewöhnliche Ideen.

Neben Auf- und Umrüstungen von Fahrzeugen, etwa beim Verkehrsverbund und bei der Linz AG, sucht Steinkellner mit seinen Experten bei besonders gefährlichen Kreuzungsbereichen andere Lösungen. Zum Beispiel durch „intelligente“ Straßen, die daherkommende Radler durch Blink- und Piepsgeräusche vor abbiegenden Lastern warnen.

Wettlauf um Sicherheitslösungen
„Es ist gerade ein bisschen ein Wettlauf um Sicherheitslösungen im Gang“, so Steinkellner: „Ich denke, dass es schneller geht, wenn wir uns auf die neuralgischen Stellen konzentrieren. Denn bis die gesamte Lkw-Flotte in Europa erneuert und mit Abbiegeassistenten ausgerüstet ist, wird es noch einige Zeit dauern.“

Nachrüstung für alte Laster
Als Verkehrsminister konnte FPÖ-Politiker Norbert Hofer auf EU-Ebene eine Beschleunigung der Pflichtausrüstung mit Abbiegeassistenten um ein Jahr, eben ab 2022 erreichen. Vielen ist das noch zu langsam und zu wenig. So unterstützt der Welser SPÖ-Politiker Klaus Hoflehner auch die Forderung nach Nachrüstung alter Laster.

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